Informatik - Teil 3 Unter Pseudonym
Ein Vortrag der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
-
- Wer steckt hinter diesem Pseudonym? (Claire Sambrook | Flickr | cc-by-nc-2.0)
Kein Klarnamenzwang im Netz, das ist die Meinung der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Persönlichkeitsrecht, Datenschutz, Urheber- und Markenrecht - all diese juristischen Begriffe gilt es in Deutschland im Internet zu berücksichtigen. Diese rechtlichen Vorgaben bestimmen, was hierzulande im Netz möglich ist. Eine die sich damit auskennt, ist die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP).
Kein Klarnamenzwang im Netz
"Digitale Welt: Herausforderungen für Politik und Gesellschaft" heißt der Vortrag, in dem sie sich für Pseudonyme im Netz ausspricht. Ihrer Ansicht nach, sei es der beste Schutz im Internet, wenn man dort nicht unter seinem vollen Namen auftrete. Sie lehnt deshalb Vorstöße ab, die Pseudonyme verbieten lassen wollen. Ein freies, pluralistisches Meinungsbild käme sonst nicht mehr zu Stande.
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hielt ihren Vortrag am 31. Mai 2012 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena.