Ingenieurwesen Rentable Rennpappe
Christian Schiffer besucht Jungingenieure, die einen anspruchsvollen Kleinrennwagen konstruieren.
In einem weltweiten Wettbewerb konkurieren Jungingenieure um den besten selbstgebauten Einsitzer-Rennwagen. Insgesamt mehr als 100 Teams aus über 20 verschiedenen Ländern nehmen teil.
Die junge Ingenieurswelt des Motorsports steht unter Strom. Nicht wegen der renommierten Formel-1, sondern wegen der Formula Student. Bei dem Wettbewerb treten weltweit mehr als 100 Universitäten in zwei Wagenklassen an. Ziel ist es, einen möglichst schnellen, aber auch wirtschafltich rentablen Einsitzer-Rennwagen zu konstruieren, der entweder mit einem Verbrennungsmotor oder mit der Kraft fließender Elektronen angetrieben wird.
Finale auf dem Hockenheimring
Vom 31. Juli bis zum 5. August kommt es am Hockenheimring zum Showdown der Titelanwärter. Die müssen sowohl in Sachen Konstruktion und Rennbelastung, als auch durch ihren Finanzierungs- und Kostenplan punkten, um ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen.
Spitzenteam aus München
Die 30 jungen Frauen und Männer vom TUFast-Team der Technischen Universität Münster gehen mit zwei Rennautos an den Start: "Wir haben viel Zeit in beide Autos gesteckt und hoffen, dass entsprechende Ergebnisse dabei rauskommen", sagt Benedikt Wallach, der am Fahrwerk mitgearbeitet hat. Voriges Jahr landete das Team der TU auf dem zweiten Platz der Formula Student