Sonntag, 19. Mai 2013

Meine Zukunft /

Internet Zukunft fördern  

Änne Seidel setzt den schlechten Nachrichten über den Zustand der Welt eine positive entgegen

Ein Junge blickt zuversichtlich in die Zukunft.
Statt Zukunftsangst will Futurzwei Utopien bewirken, die Hoffnung machen. (flickr.com | Thomas Hawk CC BY-NC 2.0)

Der Sozialphilosoph Harald Welzer hat das Webprojekt Futurzwei gegründet. Er nennt es ein "Zukunftsarchiv". Dort stellt sein Team zahlreiche Projekte und Initiativen aus ganz Deutschland vor, die es für fördernswert hält.

Schlechte Nachrichten über den Zustand der Welt gibt es zuhauf: Klimaerwärmung, soziale Ungleichheit, marodes Finanzsystem. Manch einer hört schon gar nicht mehr zu, wenn die nächste Hiobs-Botschaft über den Sender rauscht. Sinnvoller also, auf den umgekehrten Ansatz zu bauen und positive Nachrichten verbreiten.

Hoffnungsgeschichten

Genau das ist das Ziel der Stiftung Futurzwei, die der Sozialpsychologe Harald Welzer ins Leben gerufen hat. Auf einer Website sammelt er Geschichten von ganz normalen Menschen, die Gutes bewirken und Innovationen im Kopf haben,  die die Welt – zumindest im Kleinen – ein bisschen besser machen. Das Konzept der Website ist simpel: Es geht darum, die Geschichten weiterzuerzählen, um anderen zu zeigen, dass es eigentlich ganz einfach ist, eine bessere Zukunft zu gestalten.

Schiffscontainer zu Büros!

Jack in the Box in Köln ist eines dieser Projekte. Jack in the Box versucht, Erwerbslosen insbesondere im Bereich Design wieder auf die Sprünge zu helfen. Lokal hat es schon durch alte Schiffscontainer auf sich aufmerksam gemacht, die das Team für neu designte Büros wiederverwendet hat. DRadio Wissen-Autorin Änne Seidel hat sich bei Jack in the Box umgesehen, um herauszufinden, warum es für das "Zukunftsarchiv" Futurzwei ausgewählt wurde.



Mehr bei DRadio Wissen:

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Ein schwedischer Künstler will ein Luna Resort errichten: ein Haus auf dem Mond. 2012 soll das Gebäude ins All geschickt werden.
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