Iran "Where is my vote?"
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- Mahmud Ahmadinedschad klammerte sich vor einem Jahr an sein Amt, Hunderttausende demonstrierten. (AP)
Vor einem Jahr machte die "Twitter-Revolution" im Iran von sich reden. Was ist von ihr geblieben und wie einflussreich kann eine Internet-Revolution sein?
"Where is my vote?" - das war die Parole der iranischen Opposition nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen am 12. Juni 2009. Hunderttausende gingen auf die Straße, als sich abzeichnete, dass sich Mahmud Ahmadineschad an sein Amt klammern würde.
Die Grüne Bewegung, wie sie bald genannt wurde, organisierte sich über das Internet. Ihre Anhänger verabredeten sich auf Social-Media-Plattformen und auf Blogs. Auf YouTube ließen sie die Welt an ihrem Protest teilhaben. Von einer "Twitter-Revolution" war die Rede.
Was ist ein Jahr danach von der Bewegung geblieben? Hat das Regime das Netz unter seine Kontrolle gebracht? Kann man über das Internet überhaupt eine Revolution anzetteln? Der Zeit Online Talk diskutiert die Bedeutung von Blogs, Twitter und Co.
Saba Farcan, Publizistin und Iran-Kennerin
Nicole Simon, Social-Media-Expertin
Markus Horeld, Ressortleiter Politik, Meinung und Gesellschaft bei Zeit Online.
Moderation: Marén Balkow
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Weitere Informationen:
"Teherans Angst vor der trotzigen Opposition" - Zeit online (11.6.2010)
"Es wird Ärger geben" - Wahl im Iran vor einem Jahr auf spiegel.de (12.6.2009)