Islamunterricht Von Koran bis Ramadan
Marie Coße über den neuen Islam-Unterricht in Nordrhein-Westfalen
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- Noch nicht die Regel - Islamunterricht - hier an der Robert-Koch-Schule in Bonn. (dpa | Oliver Berg)
Seit diesem Schuljahr gibt es in Nordrhein-Westfalen (NRW) ein neues Schulfach: Islamischen Religionsunterricht. Bislang gibt es allerdings nur wenige Lehrer, die das Fach unterrichten dürfen. Und längst nicht alle muslimischen Schüler können am Unterricht teilnehmen.
Der islamische Religionsunterricht wird erst Schritt für Schritt ausgebaut. Nur 2500 der rund 320.000 muslimischen Schüler können im Moment das Angebot nutzen. Es werden dringend Lehrer gebraucht, alleine in NRW zwischen 700 und 800, schätzt Mouhanad Khourchide, Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Münster. Bislang gebe es in NRW erst 120 Lehrer, die das Fach unterrichten könnten.
Die eigene Religion besser verstehen
Der Unterricht soll muslimischen Schülern dabei helfen, ihre Religion besser zu verstehen. Viele von ihnen sind in Deutschland geboren und aufgewachsen, die Religion ist ein wichtiger Teil ihres Lebens.
Trotzdem wissen viele von ihnen nur sehr wenig darüber. Marie Coße hat den Unterricht an einer Grundschule in Duisburg-Marxloh besucht.