Israel Kampf gegen Viehdiebe
Fredy Gareis hat die Organisation "Neue Garde" auf Patrouille durch Israel begleitet
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- Mögliche Beute für Wilddiebe - Kühe in Galiläa. (mollyali | flickr.com | CC BY-NC 2.0)
Weil ihnen immer häufiger Vieh geklaut wurde, haben die Landwirte in Nordisrael eine Organisation gegründet, um den Diebstahl zu stoppen. Inzwischen zählt die freiwillige Gruppe rund 2000 Mitglieder.
Yoel Zilbermans Vater ist Landwirt in Galiläa im Norden Israels. Durch den Diebstahl seiner Tiere wurde er an den Rand des Bankrotts gebracht. Die Diebe sind wahrscheinlich Beduinen und israelische Araber, die Zilbermans weitläufiges Land als das ihre betrachten.
Baucontainer als Zentrale
Der Vater war schon bereit aufzugeben, da besorgte sich Yoel Zilberman einen alten Baucontainer und positionierte ihn auf dem eigenen Grund und Boden. Er holte ein paar Freunde aus der Armee dazu und fing an, die Gegend zu patrouillieren - die "Neue Garde" war geboren.
Inzwischen 2000 Freiwillige
Das ist jetzt fünf Jahre her - seitdem ist die "Neue Garde" zu einer Organisation von etwa 2000 Freiwilligen gewachsen. Und die sorgen nun dafür, dass die Bauern in ihrem Besitz bleiben. Aber die Organisation fungiert auch als Bindeglied junger Israelis zur Natur, zur heimischen Scholle sozusagen. Die "Neue Garde" ist Tag und Nacht auf Patrouille - und unser Reporter Fredy Gareis war dabei.