Samstag, 25. Mai 2013

Kultur /

Istanbul Ausgestellte Unschuld  

Reinhard Baumgarten über Orhan Pamuks lange geplantes Museum

Ein Mann und eine Frau stehen vor einem Modell des Museums
Das Architektenpaar Brigitte und Gregor Sunder-Plassmann plant das "Museum der Unschuld" (dpa | Angelika Warmuth)

15 Jahre lang hat der Schriftsteller Orhan Pamuk an seiner Idee gefeilt - nur wird das "Museum der Unschuld" endlich in Istanbul eröffnet.

Es soll eine große Installation, eine Art moderner, konzeptioneller Kunst werden, wie ein begehbares Buch. Das sagt Pamuk über sein Ausstellungshaus, das sich ab Samstag dem Publikum präsentiert.

Verlorene Liebe

In dem aufwendig hergerichteten Museum will der türkische Schriftsteller das Gefühl verlorener Liebe vermitteln sowie die Atmosphäre und Melancholie, mit der seiner Meinung nach das Istanbul der 50er- und 60er-Jahre beseelt war.



Mehr bei DRadio Wissen:

Unterwegs in Istanbuls Schwulenszene
Homosexualität in der Türkei
(Globus 25.01.2012)

Trend verpennt?
Kulturhauptstadt Istanbul
(Kultur 27.12.2010)

 

 

Weitere Informationen:

"Das Museum der Unschuld"
(Buchsprechung in der FAZ)

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