Istanbul Ausgestellte Unschuld
Reinhard Baumgarten über Orhan Pamuks lange geplantes Museum
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- Das Architektenpaar Brigitte und Gregor Sunder-Plassmann plant das "Museum der Unschuld" (dpa | Angelika Warmuth)
15 Jahre lang hat der Schriftsteller Orhan Pamuk an seiner Idee gefeilt - nur wird das "Museum der Unschuld" endlich in Istanbul eröffnet.
Es soll eine große Installation, eine Art moderner, konzeptioneller Kunst werden, wie ein begehbares Buch. Das sagt Pamuk über sein Ausstellungshaus, das sich ab Samstag dem Publikum präsentiert.
Verlorene Liebe
In dem aufwendig hergerichteten Museum will der türkische Schriftsteller das Gefühl verlorener Liebe vermitteln sowie die Atmosphäre und Melancholie, mit der seiner Meinung nach das Istanbul der 50er- und 60er-Jahre beseelt war.