Journalismus Boom auf dem Boulevard
Timo Grampes über die gestiegene Nachfrage nach "People-Themen"
Klatschreporter heißen inzwischen "People-Journalisten" - ihre Arbeit scheint gefragter denn je.
Seit Ende September gibt es in Deutschland eine eigene Nachrichtenagentur nur für Celebrity-Geschichten. Offenbar soll damit der gestiegene Durst der Leserschaft nach Boulevard-Themen gestillt werden.
Promi-Geschichten gibt es längst nicht mehr nur im Boulevard-Journalismus - auch die großen überregionalen Zeitungen wie FAZ und SZ haben ihren Klatschspalten mehr Platz eingeräumt.
Verschiedene Mail-Dienstleister versuchen mit Boulevard-Anreißern Aufmerksamkeit zu erregen. Sie hätten es wohl längst aufgegeben, würden die Texte nicht gelesen werden. Auch wenn die Auflage der Bild-Zeitung sinkt: Über die verschiedenen Kanäle erreichen heute insgesamt mehr Boulevard-Meldungen die Leser als je zuvor.