Journalismus Maximale Selbstvermarktung
Kateri Jochum hat New Yorker Nachwuchsjournalisten getroffen, die an neuen Vertriebswegen für ihre Artikel tüfteln.
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- Nachwuchsjournalisten suchen neue Vertriebswege für ihre Artikel. (flickr.com | Ed Yourdon CC BY-SA 2.0)
"Entrepreneurial Journalism" - so lautet die Zauberformel in einer von Krisen gebeutelten Medienbranche. In den USA ist es ein wachsender Trend: Journalisten sollen sich "neu erfinden" und unternehmerisch denken. In einigen Studiengängen wird die maximale Selbstvermarktung bereits gelehrt.
Lange mussten sich Journalisten nicht um geschäftliche Interessen eines Mediums kümmern. Doch die Zeiten haben sich geändert. Werbungs- und Abonnementsgebühren werden die Zunft nicht mehr allein ernähren können. Es gibt immer weniger Verlegerpatriarchen, die gesamte Medienlandschaft ist ins Rutschen geraten. Autoren müssen zunehmend ihre eigene ökonomische Zukunft mitgestalten.
Anstrengend und selbstausbeuterisch
Die schreibende Zunft muss sich neue Vertriebswege erschließen. Damit wird der Journalist zum Unternehmer, gar zum Fundraiser. US-amerikanische Hochschulen reagieren bereits auf den Trend und gründen Studiengänge in "Entrepreneurial Journalism" wie zum Beispiel die Ctiy University of New York.