Donnerstag, 20. Juni 2013

Medien /

Journalismus Maximale Selbstvermarktung  

Kateri Jochum hat New Yorker Nachwuchsjournalisten getroffen, die an neuen Vertriebswegen für ihre Artikel tüfteln.

Nachwuchsjournalisten suchen neue Vertriebswege für ihre Artikel.
Nachwuchsjournalisten suchen neue Vertriebswege für ihre Artikel. (flickr.com | Ed Yourdon CC BY-SA 2.0)

"Entrepreneurial Journalism" - so lautet die Zauberformel in einer von Krisen gebeutelten Medienbranche. In den USA ist es ein wachsender Trend: Journalisten sollen sich "neu erfinden" und unternehmerisch denken. In einigen Studiengängen wird die maximale Selbstvermarktung bereits gelehrt.

Lange mussten sich Journalisten nicht um geschäftliche Interessen eines Mediums kümmern. Doch die Zeiten haben sich geändert. Werbungs- und Abonnementsgebühren werden die Zunft nicht mehr allein ernähren können. Es gibt immer weniger Verlegerpatriarchen, die gesamte Medienlandschaft ist ins Rutschen geraten. Autoren müssen zunehmend ihre eigene ökonomische Zukunft mitgestalten.

Anstrengend und selbstausbeuterisch

Die schreibende Zunft muss sich neue Vertriebswege erschließen. Damit wird der Journalist zum Unternehmer, gar zum Fundraiser. US-amerikanische Hochschulen reagieren bereits auf den Trend und gründen Studiengänge in "Entrepreneurial Journalism" wie zum Beispiel die Ctiy University of New York.



Mehr bei DRadio Wissen:

Journalismus: Mehr Handwerk: Die Recherche kommt
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(Redaktionskonferenz vom 26.07.2012)

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"Newsroom": Abgründe des Journalismus
Hanna Ender hat für uns ferngesehen.
(Medien vom 22.06.2012)

Journalismus: Traumjob Sportjournalist
Ein Gespräch mit Stefan Osterhaus, dem Sportkorrespondenten der Neuen Zürcher Zeitung
(Spielraum vom 15.06.2012)

Weitere Informationen:

Journalisten als Unternehmer: Am Ende soll auch die Kasse stimmen
(nzz.ch vom 23.07.2012)

Freund oder Feind: Sind Gratis-Medien Förderer des entrepreneurial journalism?
(unternehmerweb.de vom 30.04.2010)

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Kommentare 1 - 1 von 1

  • 1. Gutes Thema, leider schlecht präsentiert

    Eigentlich alles prima, nur hätte Kateri Jochum den Beitrag lieber nicht selbst sprechen sollen. Normalerweise bin ich da nicht so empfindlich, aber mit ihrer quakigen Stimme und den teils falschen Betonungen musste ich mich zusammenreißen, um beim Hören des eigentlich sehr guten Beitrags nicht vorher abzubrechen. Sorry, aber alles selber zu machen ist nicht immer das Beste.

    Moldor 31.07.2012 19:31 Uhr

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