Junge Union Asta - nein danke
Erik Marquardt vom fzs über Sinn und Unsinn von Asten
Deutschlandweit vertreten Allgemeine Studierendenausschüsse (Asta) Studenten an Universitäten. Die Junge Union will die Asten nun abschaffen.
Das steht im Entwurf des Grundsatzprogramms der Jungen Union, das im Oktober beschlossen werden soll. Das Geld für die Studentenvertretungen will der CDU-Nachwuchs stattdessen in Personal und Technik stecken. Studentenvertreter reagieren auf den Vorschlag gelassen. Gerade erst wurde in Baden-Württemberg die Verfasste Studierendenschaft wieder eingeführt, die die Rechte der Studentenvertreter stärkt.
Kaum Nachwuchs für den Asta
"Es fallen pro Student nur etwa Kosten von fünf bis zehn Euro pro Semester an", sagt Erik Marquardt, Vorstandsmitglied des fzs, das ist der freie Zusammenschluss der StudentInnenschaften. Ohnehin halte er den Vorschlag der Jungen Union "für Quatsch". Er erklärt, welche Aufgaben der Asta übernimmt und warum es im Moment schwer ist, Nachwuchs zu gewinnen.