Karriere Lügen im Lebenslauf
Bericht von Britta Mersch
Unternehmen beauftragen Privatdetektive, um Bewerberdaten zu überprüfen.
Bewerbungsratgeber empfehlen: Lücken im Lebenslauf möglichst geschickt kaschieren. Es geht um beschönigte Verantwortlichkeiten, die optimierte Darstellung von Fähigkeiten und Beschäftigungsdaten, ein wenig Namedropping in Sachen ehemalige Arbeitgeber bis hin zum Betrug im Hinblick auf den akademischen Grad sowie die Examensnoten.
Spätestens beim Betrug werden die Grenzen zwischen Glätten und Fälschen überschritten. Einige Unternehmen wollen deshalb offenbar auf Nummer sicher gehen und lassen ihre Bewerber von Privatdetektiven überprüfen.
Lügen und Täuschen in Lebensläufen
Britta Mersch hat Manfred Lotze getroffen. Er ist geschäftsführender Gesellschafter eines Detektiv-Instituts in Düsseldorf, das eine Untersuchung zum Thema "Lügen und Täuschen in Lebensläufen" durchgeführt hat. Er berichtet, woran er erkennt, ob die Vita des Bewerbers glaubhaft ist, womit sich Bewerber verraten und welche Schäden auf Unternehmen bei einer Fehlbesetzung zukommen.
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