Sonntag, 26. Mai 2013

Agenda /

Katastrophenmanagement Zwischen Schreibtisch und Erster Hilfe  

Von Zazou Röver und Andreas Lange

Das Bild zeigt Arbeiter, die versuchen mit Absperrungen gegen nach der Deepwater Horizon Katastrophe angespültes Öl zu kämpfen.
USA 2010: Arbeiter legen Absperrungen gegen aus der Plattform Deepwater Horizon angespültes Öl aus. (AP/ U.S Coast Guard)

Absolventen des Studiengangs "Katastrophenmanagement" haben vielfältige Jobmöglichkeiten.

Überall auf der Welt gilt es Krisen zu bewältigen, Schäden müssen behoben werden und die Betroffenen benötigen Hilfe. Absolventen des Studiengangs "Katastrophenmanagement" haben vielfältige Arbeitsmöglichkeiten: in staatlichen oder nicht-staatlichen Organisationen, im privaten Sektor, für Banken, Firmen, Kirchen, Forschungseinrichtungen oder Regierungen. Die zumeist projektbezogene Arbeit bietet zwei Möglichkeiten an: Entweder arbeitet man vor Ort oder koordiniert die Hilfe vom Büro aus. Zazou Röver stellt die wichtigsten Informationen über die Berufsaussichten für Absolventen zusammen.

Ehrenamtliche Arbeit beim THW

Das Bild zeigt Paul Müller-Lindloff vom THW dabei, wie er vor einer Landkarte steht und Einsatzgebiete absteckt.Paul Müller-Lindloff vom THW bei der Arbeit. (Andreas Lange)Andreas Lange hat Paul Müller-Lindloff vom Technischen Hilfswerk THW getroffen und berichtet über den Arbeitsalltag eines Katastrophenhelfers. Nach dem Ende des Zivildienstes werden hier viele Aufgaben ehrenamtlich wahrgenommen, erklärt Müller-Lindloff: "Das Ehrenamt kennzeichnet unsere Organisation und dadurch ist es außerordentlich wichtig, auf die Belange des Ehrenamtes einzugehen, auch zu versuchen, Ideen aus dem Ehrenamt zu sammeln und umzusetzen, weil diese Ideen kommen dem gesamten THW zugute."

Eine Zusammenfassung sämtlicher Berichte zum Studiengang "Internationales Katastrophenmanagement" können Sie am 14.04. um 9 Uhr in der Sendung "Mein Studium" hören.



Mehr bei DRadio Wissen:

Alle Studiengänge von A bis Z
Eine Übersicht über die Reihe Mein Studium

Weitere Informationen:

An den Universitäten Bonn und Kopenhagen wird ein Masterstudium angeboten, das auf die Anforderungen der internationalen Katastrophenhilfe ausgerichtet ist.

Einblick in die Chancen für Desastermanager geben diverse Jobportale beispielsweise das CIM – Centrum für internationale Migration und Entwicklung oder der AGEH.

Weitere Informationen über das Berufsfeld, die Perspektiven und Arbeitsmöglichkeiten bietet der jährliche Humanitäre Kongress.

Ob man dem Beruf gewachsen ist, kann man bei einem Praktikum in international operierenden Organisationen wie zum Beispiel Ärzte ohne Grenzen herausfinden. Die UNESCO bietet eine Zusammenstellung aller Organisationen.

Deutschlandweit engagieren sich das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das Auswärtige Amt oder die GIZ.

Einblicke in die Arbeit als internationaler Katastrophenhelfer gewährt ein englischsprachiges Blog.

Zum Kommentieren bitte registrieren oder anmelden.

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare

Wenn Sie Verstöße gegen unsere Kommentar-Regeln feststellen, informieren Sie bitte die Forenadministration per E-Mail.

Beitrag hören

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Agenda

Deutschland-Fans nehmen am Sonntag (17.06.2012) in Nürnberg (Mittelfranken) in Morphsuits in Schwarz-Rot-Gold

StereotypenWelcome Krauts!

An die Stelle alter Rivalitäten und Feindschaften treten Freundschaften und Sympathien.

Mehr …

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und der Chefredakteur der Bild-Zeitung, Kai Diekmann, umarmen sich am 20.05.2013 während einer Besichtigung des Startup Unternehmen «Rocket Space» in San Francisco in Kalifornien (USA).

SpringerDie Bild im Tal

Kai Diekmann ist jetzt ein Internetgeek - keine gute Nachricht für seine Angestellten.

Mehr …

Ein Mann zeigt auf die neue XBox One.

XBox OneBig Brother im Wohnzimmer

Ultimatives Gaming-Erlebnis oder Bespitzelung im Wohnzimmer?

Mehr …

Eine Frau starrt ungläubig mit aufgerissenen Augen.

PsychologieBist du irre

Alles psychische Störungen: ein ausgelassenes Essen, Traurigkeit, Schüchternheit.

Mehr …

Hände, die auf einem Klavier spielen.

UrheberrechtTaktlos

Warum ein Musiklehrer seine Videos auf Youtube löschen muss.

Mehr …

Der Stadtpark im Hamburger Stadtteil Barmbek.

StadtparksGrün macht glücklich

Im Stadtpark bleibt niemand allein: Wir bevölkern die Grünanlagen gerne in Massen.

Mehr …