Kenia Arm durch Mikrokredite
Antje Diekhans über eine Kleinfarmerin, die von ihren Geldgebern ausgebeutet wird
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- Ein Knochenjob - Bäuerin auf einem Feld in der Nähe des Mount Kenya. (CIAT International Center for Tropical Agriculture | flickr.com | CC BY-SA 2.0)
Lange Zeit galten Mikrokredite als Wundermittel in der Entwicklungshilfe. Aber die Berichte über kreditunwürdige Kreditgeber mehren sich.
Die Kleinfarmerin Nancy Nyokabi hatte ein gutes Auskommen, bis sie ein Darlehen aufnahm. Seit sie mit einer Rate in Verzug gekommen ist, wird sie von Geldeintreibern terrorisiert.
Missbrauch der Wunderwaffe
Mikrokredite galten lange als Wunderwaffe der Entwicklungshilfe. Inzwischen häufen sich die Berichte über Halsabschneider, die nur Profit machen wollen und die meist weiblichen Kreditnehmer ausbeuten.
Problembewusstsein schaffen
Eine Projektgruppe der Universität Trier hat sich in Kenia mit diesem Thema auseinandergesetzt. Sie will die negativen Beispiele öffentlich machen, um ein Problembewusstsein dafür zu schaffen.