Kenia Das Land der Läufer
Antje Diekhans ist der Frage nachgegangen, warum Kenias Läufer so stark sind
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- Mary Jepkosgei Keitany ist eine der großen Läuferinnen aus Kenia. (picture-alliance | dpa | Lindsey Parnaby)
Kenianische Kinder gehen nicht zur Schule, sie laufen. Laufen ist in Kenia eine Notwendigkeit, die unfreiwillig die Grundlage für Weltklasseathleten legt.
Ein Blick auf die Marathon-Weltbestenliste genügt, um sich von der Überlegenheit der kenianischen Läufer zu überzeugen: Patrick Makau Musyoki, Mary Jepkosgei Keitany, nur zwei Namen. Aber was macht die kenianischen Läufer so stark?
Land der Spitzenläufer
Man könnte viele Gründe aufzählen: die Höhenlage, bessere Laufökonomie, günstigere biomechanische Voraussetzungen gegenüber Europäern, lange Beine bei geringem Gewicht.
Aus der Armut laufen
Doch all das reicht nicht aus, um dem Geheimnis der Wunderläufer auf die Spur zu kommen. Als Erklärung für die kenianische Überlegenheit bliebe demnach besonders die Motivation übrig, aus der Armut herauszukommen.
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