Kino Crowdfunding im Mainstream
Von Wiebke Lehnhoff
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- Udo Kier als Mondführer Kortzfleisch in einer Szene von "Iron Sky" (dpa | polyband Medien | Tarja Jakunaho)
"Iron Sky" ist der erste, mit großem Budget ausgestattete Film, der Dank aktiver Fanbeteiligung auf die Leinwand kommt. Ein Kinofilm, der mit Hilfe von Crowdfunding und Crowd Investing realisiert wurde - das heißt, die Fans haben mitgestaltet und -finanziert. Schon vor dem Kinostart hat sich das deutlich ausgezahlt.
Am 5. April läuft in Deutschland der Film "Iron Sky" an. Bei der Premiere auf der Berlinale erntete er großen Applaus. Kein Wunder, saßen im Publikum doch zum größten Teil genau die Fans, die maßgeblich zur Entstehung des Film beigetragen hatten. Sie haben den Werdegang jahrelang online mitverfolgt: vom kleinen finnischen Projekt zum großen Kinofilm.
Fans bringen Film zum Laufen
Die sogenannten Fan-Investoren bekommen eine vertraglich zugesichterte Gewinnbeteiligung. Nun muss sich zeigen, ob sich das Investment auszahlt. Wiebke Lehnhoff über die Entstehungsgeschichte des Films.