Mittwoch, 19. Juni 2013

Spielraum /

Kino Die Horror-Diät  

Pascal Fischer empfiehlt Bodyshaping durch Videoabend

NAchgestellte Szene aus Shining
Endlich ein paar Kalorien verbrannt... (Mark Menzies | Flickr | cc-by-nc-sa-2.0)

Schock den Speck! Horrorfilme schrauben den Puls in die Höhe und treiben den Kalorienverbrauch an.

Wer Horrorfilme schaut, nimmt ab - das besagt eine britische Studie. Bleibt nur die Frage: Was ist besser für unseren Körper: The Blairwitch Project, Norman Bates oder Der weiße Hai? Richard Mackenzie von der Westminster University kennt die Antwort. Er hat zehn Personen im Alter zwischen 19 und 24 Jahren 1,5 Stunden lang Horrorfilme schauen lassen.

Horror-Kalorimetrie

"Zunächst stellten wir den Energieverbrauch im Ruhezustand fest, dann beim Filmschauen. Die Versuchspersonen hatten dabei Atem-Masken auf. So konnten wir den eingeatmeten Sauerstoff direkt mit dem ausgeatmeten Kohlendioxid vergleichen. Man nennt diese Methode die indirekte Kalorimetrie. In Verbindung mit einigen weiteren Faktoren wie der Herzfrequenz lässt sich dann der Energieverbrauch berechnen", beschreibt er die Vorgehensweise.

Die Shining-Diät

Im Durchschnitt verbrannten die Testpersonen bei den Horrorfilmen ein Drittel mehr Kalorien als beim Tagträumen. Auf den oberen Plätzen landeten Filme wie "Shining", Ridley Scotts "Alien" und "Nightmare on Elm Street".



Mehr zum Thema bei DRadio Wissen:

Schreck lass nach - Herr Heiners privates Monsterkabinett
Tim Wiese besucht einen privaten Underground-Monstervergnügungspark in Berlin
(Spielraum vom 07.05.2012)

Mehr zum Thema:

Watching horror films burns nearly 200 calories a time
(The Telegraph vom 28.10.2012)

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