Kirche Guter Geist im Pfarrhaus
Kerstin Ruskowski gibt einen Einblick in den Alltag von Pfarrhaushälterinnen
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- Drinnen im Pfarrhaus sorgt die Haushälterin für Ordnung. (Flickr.com | badkleinkirchheim | CC BY 2.0)
7.500 Pfarrhaushälterinnen gibt es in Deutschland. Der Beruf ist wenig bekannt, aber Tratsch gibt es reichlich.
Eine "Haushälterin" ist laut Duden "eine weibliche Person, die haushälterisch wirtschaften kann". Doch die besondere Spezies der Pfarrhaushälterin ist dem Duden unbekannt. Dabei gibt es in Deutschland rund 7.500 Pfarrhaushälterinnen, die sogar in einem Berufsverband organisiert sind.
Nur Gott steht dazwischen
Häufig und gerne wird über Pfarrhaushälterinnen und ihr Verhältnis zum Pfarrer spekuliert und getrascht. Doch die meisten katholischen Pfarrer, die irgendwann einmal vom Pfad der Tugend abgewichen sind, haben das wohl in den seltensten Fällen wegen ihrer Haushälterin getan.
Viele halten die Pfarrhaushälterin für ein grau-beiges Faktotum - dem Pfarrer bedingungslos ergeben und ihr Leben lang unverheiratet, steht nur Gott zwischen ihr und dem Pfarrer.
Das Pfarrer-Sorglospaket gibt es nicht mehr
Mittlerweile müssen Pfarrer aber häufiger auch selbst Hemden bügeln und sich eine Stulle schmieren. Denn das Berufsbild der Pfarrhaushälterin hat sich geändert: Viele sind verheiratet, arbeiten in Teilzeit und sind nicht mehr nur das Mädchen für alles. Das zumindest hat Kerstin Ruskowski auf dem Bundestreffen des Pfarrhaushälterinnen in Aachen erfahren.