Klimahandel CO2 gut machen
Wirtschaftsjournalist Philipp Schnee über sauberes Fliegen und Spenden gegen CO2
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- Rund 2000 Kilo CO2 verursacht ein Passagier auf einem Flug von Köln nach New York (Airbus Industries)
In den Flieger steigen - spenden - Klima und Gewissen bereinigen. So sieht der Handel aus, den verschiedene Organisationen in Deutschland anbieten. Das eingenommene Geld soll so eingesetzt werden, dass die Klimasünde Fliegen neutralisiert wird.
Siemens und auch Nike machen es schon: Steigt einer der Mitarbeiter ins Flugzeug, wird gespendet - und zwar pro geflogenem Kilometer und pro ausgestoßenem Gramm CO2. Die Spenden gehen an Organisationen wie "atmosfair" oder "myclimate", die das Geld in nachhaltige Projekte stecken, um den CO2-Ausstoß gewissermaßen wieder gut zu machen.
Ablasshandel der Gegenwart
Eine Art moderner Ablasshandel, doch das Klima verzeiht die Sünde nicht. Trotzdem kann die Spende sinnvoll sein, wenn damit zusätzliche Umwelt- und Klimaschutzprojekte finanziert werden.