Donnerstag, 23. Mai 2013

Hörsaal /

Klimawandel II Viel Lärm um nichts  

Publikumsfragen zum Scheitern und Gelingen der internationalen Klimapolitik

Arabische Jugendliche demonstrieren in Doha für mehr Engagement im Klimaschutz.
Was auf Konferenzen verhandelt wird, geht vielen nicht weit genug: Arabische Jugendliche demonstrieren in Doha für mehr Engagement im Klimaschutz. (dpa / Denise Donnebaum)

Die UN-Klimakonferenz in Doha Ende 2012 hat wegen der anreisenden Delegationen aus mehr als 190 UN-Staaten viele Emissionen mit sich gebracht, aber wenige Ergebnisse.

Rasant, aber trotzdem irgendwie wenig greifbar verläuft der Klimawandel - zumindest aus Sicht der Europäer. Überhaupt nicht rasant, sondern träge und schleppend verlaufen die Verhandlungen über eine wirkmächtige internationale Klimapolitik - so auch auf der UN-Klimakonferenz Ende 2012.

Nach der Konferenz ist vor der Konferenz

Am 18. Dezember 2012 diskutierten auf Einladung der Akademie der Wissenschaften in Hamburg drei Fachleute über die kurz zuvor zu Ende gegangene Klimakonferenz in Doha: Ilka Wagner vom Bundesministerium für Umwelt, die die deutsche Delegation in Doha als stellvertretende Leiterin anführte, der Klimaforscher Prof. Mojib Latif und der Klimaexperte von Greenpeace Deutschland, Karsten Smid.

Blick in die Zukunft

Moderiert von der Journalistin Verena Gonsch ging es um die Frage: "Nach Doha. Wie weiter mit der internationalen Klimapolitik?" Im Publikum saßen interessierte Bürger, Studenten und Schüler, die nach der Podiumsdiskussion ihre Fragen und Einwände formulierten.



Mehr bei DRadio Wissen:

Klimawandel I - Außer Emissionen nichts gewesen?
Was dabei herauskommt, wenn 193 Vertreter in einem Winkel der Erde über das Klima verhandeln. Teil I der Podiumsdiskussion über die Ergebnisse der UN-Klimaschutzkonferenz in Katar.
(Hörsaal vom 19.02.2013)

Stürme, Treibhausgase und Gletscherschwund
Eigentlich sollte er erst im Herbst erscheinen, doch ein Entwurf des 5. Weltklimareports kursiert schon jetzt unautorisiert im Internet.
(Natur

Emissions-Weltmeister in der Kritik
Forscher des globalen Kohlenstoffprojekts kritisieren Chinas fehlende Umweltpolitik.
(Natur vom 04.12.2012)

Klimaschutz selber machen
Was es bringt, sich an einem nachhaltigen Lebensstil zu versuchen - und warum man sowieso niemals alles richtig machen kann.
(Redaktionskonferenz vom 14.09.2012)

 

Mehr zum Thema:

Wie doch noch alles gut wird
(taz.de vom 10.12.2012)

Nur knapp am Desaster vorbei geschrammt
(sueddeutsche.de vom 09.12.2012)

Umweltverbände sind enttäuscht vom Klimagipfel
(zeit.de vom 09.12.2012)

Zum Kommentieren bitte registrieren oder anmelden.

Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare

Wenn Sie Verstöße gegen unsere Kommentar-Regeln feststellen, informieren Sie bitte die Forenadministration per E-Mail.

Beitrag hören

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Audiobeitrag laden

Hörsaal

Aus dem Mund eines jungen Mannes strömt weißer Rauch.

Suche nach der Seele IIVom Verschwinden der Seele

Der Begriff der Seele ist nach und nach aus der neuzeitlichen Medizin verschwunden.

Mehr …

Ein männlicher Torso

Suche nach der Seele IDer Sitz der Seele

Aristoteles und Platon Theorien prägen bis heute unsere Vorstellung von der Seele.

Mehr …

Das schwarz-weiße Foto zeigt einen in einer Metro-Station sitzenden Mann, der den Kopf hängen lässt.

Mental HealthWas tun gegen Depressionen?

Tiefenstimulation des Gehirns kann Heilungschancen für chronisch depressive Patienten erhöhen.

Mehr …

Wolkenkratzer in Toronto

Mental HealthRisikofaktor Großstadt

Warum uns Joints und Häuserschluchten krank machen.

Mehr …

Ein trauriges Kind vor einem zerbrochenen Spiegel

Mental HealthMissbrauch verändert das Gehirn

Wie sich Kindesmissbrauch in der Zellstruktur des Gehirns abbildet.

Mehr …

Der Satz "I Love My Mum"

VorbilderEltern als Idol

Mama und Papa sind die wichtigsten Bezugspersonen - schon von Anfang an.

Mehr …