Klimawandel Trüffelsuche im Dienste der Wissenschaft
Ulrike Mix hat einen Trüffelsucher im Schwarzwald begleitet
Gourmets fahren weit und zahlen viel für Trüffel. Aus ganz anderen Motiven interessieren sich auch Forstbotaniker der Universität Freiburg für die unterirdisch wachsenden Pilze, die in Deutschland unter Naturschutz stehen. Seit einigen Jahren erforschen sie Vorkommen und Verbreitung der Trüffel in Deutschland.
Insgesamt haben die Forscher an 121 Orten in Baden-Württemberg sieben Trüffelarten nachgewiesen: im milden Klima der Rheinebene, aber auch auf der Schwäbischen Alb auf bis zu 850 Meter Höhe. Darunter sogar zwei, die als ausgestorben galten: die Teertrüffel und Großsporige Trüffel. Deshalb glauben die Freiburger Forstbotaniker, dass der Klimawandel die Verbreitung der Trüffel in Deutschland begünstigen könnte.
Das vollständige Manuskript kann auf der Seite Forschung aktuell des Deutschlandfunk nachgelesen werden.