Sonntag, 19. Mai 2013

Spielraum /

Kryptozoologie Bigfoot lebt! Oder doch nicht?  

Sonja Beeker begibt sich unter Bigfoot-Believer

Eine Bigfoot-Spielzeugfigur steht vor einer Wald-Kulisse.
Von wegen Fotobeweis, das ist auch wieder nur ein Bigfoot-Fake. (JD Hancock | Flickr | CC BY 2.0)

Er ist ein Kollege von Wolpertinger, Nessi und den Yetis: Bigfoot. Ein angeblich etwa 2,5 Meter großer Menschenaffe, der irgendwo in den USA sein Unwesen treiben soll. Im US-Bundesstaat Maine zumindest glaubt man an die Existenz von Bigfoot.

250 Kilo schwer soll Bigfoot sein, er hat dichtes rötliches Fell und ziemlich große Füße: Bigfoot eben. Zuletzt soll er Mitte Oktober in Pennsylvania gesichtet worden sein und einen Wohnwagen attackiert haben. So lautet die Legende.

Loren Coleman steht vor einer großen Bigfoot-Figur. Loren Coleman und Bigfoot. (Sonja Beeker)

Von wegen Fabeltier

Schließlich glaubt nicht jeder an solche Fabelwesen. Anders ist das bei Loren Coleman und seinen Anhängern. Coleman gilt in den USA als führender Bigfoot-Experte. Er ist sich sicher: Bigfoot lebt. In seinem Museum für Kryptozoologie in Maine stellt er auf 300 Quadratmetern alle möglichen Fabelwesen vor. Unter den Exponaten ist auch ein Film, der angeblich Bigfoot zeigt: Zu sehen ist ein haariges Wesen, das in einen Wald läuft. Ein Indiz dafür, dass es Bigfoot sein könnte, ist laut Coleman der Unterschenkel des Tieres. "Der Unterschenkelmuskel spannt sich. Wäre das ein Mann in einem Affenkostüm, dann wäre das hier schlaff wie ein Hosenbein."

Irgendwo versteckt sich Bigfoot

Coleman versteht sich als Wissenschaftler, er glaubt an Bigfoot, bis ihm das Gegenteil bewiesen wird. "80 Prozent der Fläche von Nordkalifornien bis nach Alaska sind Wildnis", sagt Coleman. "Dort können sich problemlos Tiere verstecken und lange unentdeckt bleiben."



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Weitere Informationen:

International Cryptozoology Museum

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