Kunstmarkt Bieterschlacht um Millionenwerk
Philipp Herzog von Württemberg erklärt den Kribbel bei Auktionen
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- Es könnte als teuerstes Bild aller Zeiten unter den Hammer kommen: Der Schrei (picture alliance / dpa)
Nach welchen Regeln die Versteigerung eines weltberühmten Gemäldes abläuft und welche Strategien die Käufer verfolgen.
„Der Schrei" - das Gemälde des norwegischen Künstlers Edvard Munch ist weltberühmt. Nur vier Versionen dieses expressionistischen Meisterwerks gibt es, drei davon sind im Besitz von Museen. Die einzige Version in Privatbesitz wird am 2. Mai 2012 beim Auktionshaus Sotheby's versteigert.
Rekordsumme erwartet
Experten schätzen das Bild, das Munch 1895 malte, auf etwa 80 Millionen Dollar. Möglicherweise wird bei der Auktion aber ein noch viel höherer Wert erzielt, denn "Der Schrei" gilt als das zweitbekannteste Gemälde der Welt - nach der Mona Lisa.
Rote Köpfe und nasse Hände
Sollte jemand Interesse haben: Philipp Herzog von Württemberg, Deutschland- und Europa-Chef von Sotheby's und selbst Auktionator, macht uns vertraut mit dem New Yorker Auktionshaus, beschreibt, wer die Sammler, Schauspieler und Auktionstouristen bei einer solchen Versteigerung sind und gibt Einblicke in die Rolle des Auktionators, der wie ein Regisseur die Bieterschlacht steuert - rote Köpfe und schweißnasse Hände inklusive.