Dienstag, 18. Juni 2013

Kultur /

Lärm der Woche Auf Faschistenjagd mit Woody Guthrie  

Ruben Jonas Schnell von ByteFM über das Neuste in Sachen Musik- und Popkultur

Der Musiker Woody Guthrie hält im Jahr 1943 eine Gitarre in der Hand, auf der in englischer Sprache "Diese Maschine tötet Faschisten" geschrieben steht.
Woodrow Wilson "Woody" Guthrie war Folkmusiker und starb 1967 in New York. (Library of Congress | Wikimedia Commons)

Hiphop erlebt eine schwule Revolution, Pop wird in Games interaktiv und Woody Guthrie hätte 100. Geburtstag.

Vor genau 50 Jahren bekamen Mick Jagger und seine damaligen Kollegen der Rolling Stones noch süße 20 Pfund - für ihren ersten offiziellen Gig als Band im Marquee Club. Diese Woche eröffnet eine Foto-Ausstellung in London, die ein halbes Jahrhundert turbulente Band-Geschichte der Stones dokumentiert.

"This machine kills faschists"

Ein weiteres Geburtstagskind der Woche ist Woody Guthrie, der am 14. Juli 1912 in Oklahoma das Licht der Welt erblickte. Während der "Great Depression" - der Weltwirtschaftskrise der späten 30er Jahre, reiste er mit seiner Gitarre durch Amerika und beschrieb in seinen Liedern die Situation seines Heimatlandes. "This machine kills faschists" stand auf seiner Gitarre, auf der er seine politischen Folk-Songs einspielte.

Radiohead goes "Neue Musik"

Die britische Band Radiohead produziert Songs im Studio von Jack White. Außerdem sind einige ihrer Songs bald in einer Fassungs für Kammerorchester zu hören: Steve Reich will Radiohead Songs zu einem 20-minütigen Stück zeitgenössischer Musik zusammen komponieren. Und: In New York wächst eine neue Szene junger, homosexueller Rapper. Le1f und andere Hip Hop-Produzenten und Rapper thematisieren ihre sexuelle Neigung in ihren Texten und wollen damit eine Revolution in der sonst sehr homophoben Hip Hop-Szene auslösen.



Mehr bei DRadio Wissen:

Noch mehr "Lärm der Woche"

Hipster Hitler
Die richtige Musik, die richtigen Filme, die richtigen Klamotten – es ist nicht leicht ein Trendgänger zu sein. Ausgerechnet Adolf Hitler schafft es.
(Netzreporter vom 11.04.2011)

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