Lärm der Woche Tod dem Synthesizer!
Ruben Jonas Schnell (ByteFM) mit den Musik- und Kultur-News aus New York.
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- Ein Synthesizer. (flickr.com | Matt Brock ☼ CC BY-NC-SA 2.0)
Vor 30 Jahren wollte die britische Musikergewerkschaft ein Verbot von Synthesizern und Rhythmusmaschinen durchsetzen. Sie befürchtete, dass Musiker durch sie arbeitslos werden könnten.
Das Album "Dare" von Human League, den Vorreitern der elektronischen Popmusik, rief die britische Musikergewerkschaft auf den Plan. Sie witterte Arbeitslosigkeit für die, die ohne Computer Musik machen.
Hätte sich die Gewerkschaft 1982 durchgesetzt, hätten wir auf die Hits eines der ganz Großen der Pop- und Diskogeschichte verzichten müssen: Robin Gibb, einer der drei Bee Gees-Brüder, der am 20. Mai 2012 an Krebs gestorben ist.
Sound-Diebstahl für Werbespot
Eine Autofirma wollte das US-amerikanisch-französisches Pop-Duo Beach House unbedingt dazu bewegen, Musik für einen Werbespot zu machen. Als Beach House sich hartnäckig weigerte, kopierte die Firma den Sound - sogar die Stimme der Kopie klingt ähnlich der von Sängerin Victoria Legrand. Beach House und die Fangemeinde sind not amused.