Donnerstag, 23. Mai 2013

Meine Zukunft /

Landwirtschaft "Urban Farming" - Ackerbau in der City  

Ein Beitrag von Peter Kaiser

Jugendliche arbeiten in der Stadt auf einem Acker mit Unkraut und Blumen. Im Hintergrund sind Hochhäuser zu sehen.
Urban Farming Gruppe (Flickr/edibleoffice/CC BY-NC-SA 2.0)

"Urban Farmers" züchten Frischfisch und Gemüse mitten in der Stadt. Dabei legen sie Wert auf Nachhaltigkeit. Die Bewegung kam über die USA in die Schweiz und jetzt auch nach Berlin.

Das Konzept haben sich die "Hauptstadt-Bauern" von den Schrebergärten abgeschaut: Überschaubarkeit, regionale Verwendung und Nachhaltigkeit. So nutzen sie die Exkremente von Karpfen, um Tomatenstauden und Salate zu düngen. Nicht nur Zucht- und Anbauweise klingen zunächst ungewöhnlich, auch die Orte sind eher exotisch.

Vorbild: "Urban Farmers" in den USA

Im Berliner Bezirk Tempelhof dient ein umgebauter Schiffscontainer als urbane Farm. Städter wollen hier auf kleinster Fläche Fische züchten und Gemüse anbauen. Besondere Fähigkeiten müssen die "Urban Farmers" nicht mitbringen. Wer einen "grünen Daumen" und Interesse am Container-Anbau hat, kann loslegen. Die Berliner bauen zunächst für ihre Selbstversorgung an. Ihre Vorbilder für den urbanen Anbau sitzen in den USA und der Schweiz. Peter Kaiser hat den umgebauten Schiffscontainer in einer ehemaligen Malzfabrik in Berlin besucht und stellt die Idee der "Urban Farmers" vor.



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Mehr zum Thema

Website Urban Farmers in der Schweiz

Spiegel-Online: Urban Farming in Berlin

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