Mittwoch, 19. Juni 2013

Netzreporter /

Leistungsschutzrecht Ein Gesetz als Geschäftsmodell  

Von Jochen Thermann, Kooperative Berlin

Eine Junge sitzt hinter einem Computer und schaut verwundert.
Der Entwurf für ein Gesetz zum Leistungsschutzrecht sorgt für Aufsehen. (Johan Virrok | Flickr | cc-by-2.0)

Kritiker fürchten das Ende des Netzes, wie wir es kennen.

Der Gesetzentwurf für das Leistungsschutzrecht sieht vor, dass Links mit Teasertexten künftig eine Lizenz benötigen. Blogger befürchten nun, dass es für Kurztexte mit Links Abmahnungen hageln könnte und eine existierende Netzkultur ausgetrocknet wird.

Im Gesetzentwurf, der Ansprüchen von Presseverlagen nachkommt, drohen schwammige Formulierungen gängige Kommunikationsformen des Netzes gebührenpflichtig zu machen.

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