Libanon Tanzen auf Ruinen
Reportage von Birgit Kaspar
Journalisten und Reiseveranstalter küren die libanesische Hauptstadt zur Party-Metropole. DJs werden eingeflogen, Touristen kommen in Massen. Vier Jahre nach dem Krieg mit Israel kommt Beirut aber nicht immer mit der Entwicklung mit.
Beirut ist wieder in. Europäische Reiseveranstalter haben die libanesische Hauptstadt wieder in ihre Kataloge aufgenommen. Beirut galt einst als das Paris des Nahen Ostens, der internationale Jet-Set pilgerte bis in die 70er-Jahre in die Stadt.
Dann kamen Bürgerkrieg und Auseinandersetzungen mit Syrien und Israel. Auch 2006 zerstörten israelische Raketen Häuser im Süden der Stadt. 2008 hinterließen heftige innerlibanesische Konflikte ihre Spuren.
Lichter an, gleich geht die Party los! (robertinbeirut /flickr/ cc-by-nc) (robertinbeirut /flickr/ cc-by-nc)
Stromausfälle und Verkehrschaos
Jetzt will Beirut wieder an alte Traditionen anknüpfen. Clubs holen gefeierte DJs aus der ganzen Welt, denen tatsächlich mehr und mehr internationale Party-Willige folgen. Dafür ist die Stadt aber nicht bereit: Stromausfälle und kilometerlange Staus gehören zum Alltag.
Baustellen, Baustellen, Baustellen im Libanon (AP) (AP)
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