Libyen Im Namen des Volkes
Peter Steffe berichtet von der Machtübernahme des libyschen Parlaments
In Libyen steht die Regierungsbildung an.
Ein Jahr nach dem Sturz von Muammar al-Gaddafi explodieren in Tripolis keine Bomben und Granaten, sondern Feuerwerksraketen als Ausdruck der Hoffnung und Freude über eine demokratische Zukunft des Landes.
Nach den friedlichen Parlamentswahlen im Juli hat die libysche Nationalversammlung den Nationalen Übergangsrat abgelöst. Die 200 Abgeordneten unterteilen sich in die drei großen Blöcke der Islamisten, Liberalen und Gemäßigten. Innerhalb von dreißig Tagen gilt es nun, eine Regierung zu bilden und die Demokratie in Libyen in ruhige, unblutige Zeiten zu führen.