Donnerstag, 20. Juni 2013

Kultur /

Linguistik Evolution der Sprache  

Interview mit Kristin Raabe

Eine Mutter spielt mit ihrem Baby
Sprache schafft Bindung (Robert-Whitehead/flickr-cc-by)

Die erste Mondlandung, die "Mona Lisa", Shakespeares "Romeo und Julia" oder Beethovens "Neunte Sinfonie" – all diese Werke hätte es nie gegeben, hätte der Mensch vor Millionen von Jahren nicht zur Sprache gefunden. Wie das genau vonstatten ging, wird von Experten noch immer diskutiert.

Die meisten Wissenschaftler gingen bisher davon aus, Sprache habe sich entwickelt, weil es bei der Jagd von Vorteil gewesen sei, sich untereinander absprechen zu können. Demnach wäre Sprache also eine rein männliche Errungenschaft.

Eine amerikanische Anthropologin ist da nun allerdings ganz anderer Meinung. Dean Falk, die an der Florida State University lehrt, glaubt, Sprache hätte sich aus der Beziehung von Müttern zu ihren Kindern entwickelt.

DRadio Wissen im Interview mit der Wissenschaftsjournalistin Kristin Raabe.

 


 

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