Sonntag, 19. Mai 2013

Kultur /

Literatur Ray Bradbury ist tot  

Jan Ehlert erinnert an den großen Science-Fiction-Autoren Ray Bradbury.

Der amerikanische Science-Fiction-Autor Ray Bradbury
Ray Bradbury ist mit seinen "Mars-Chroniken" und "Fahrenheit 451" berühmt geworden. (AP Archiv)

Der Science-Fiction-Autor von "Fahrenheit 451" ist im Alter von 91 Jahren gestorben. Bradbury hatte seit den 50er-Jahren Science-Fiction-, Horror- und Fantasy-Romane geschrieben.

Er war einer der ganz großen Männer des Science-Fiction-Literatur. Das Wissenschaftsmagazin Scientific American titelte: "Der Mars hat einen seiner berühmtesten Einwohner verloren." Bradbury habe dazu beigetragen, dass Science Fiction heute als respektable Literatur wahrgenommen werde.

Visionärer Sozialkritiker

Seine wichtigsten und Klassiker gewordenen Werke sind die Kolonisierungssaga "Die Mars-Chroniken" und "Fahrenheit 451", jene Dystopie, in der der Besitz von Büchern ein schweres Verbrechen ist und in der Feuerwehrmänner mit dem Verbrennen von Literatur beauftragt sind. Die Sozial- und Gesellschaftskritik ist beiden Büchern gemein.

Den Pulitzer-Preis hat Bradbury nie bekommen, doch die Juroren loben sein Werk mit einer besonderen Erwähnung für seine "bedeutende, produktive und sehr einflussreiche Karriere als unerreichter Science-Fiction- und Fantasy-Autor."



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