LTE Lizenzvergabe mit Auflagen
Po Keung Cheung hat sich mit der Versteigerung von LTE-Frequenzen beschäftigt.
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- LTE - Long-Term-Evolution - heißt der neue Mobilfunkstandard, der mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde arbeitet. (dpa | Oliver Berg)
Nur wer sich um die Versorgung der "weißen Flecken" mit schnellem Internet kümmert, erhält den Zuschlag.
Wer im ländlichen Raum wohnt, hatte es bislang ziemlich schwer mit akzeptabler Geschwindigkeit durch das World Wide Web zu surfen. Denn der Ausbau der digitalen Infrastruktur auf dem Land war den Netzbetreibern zu teuer. Doch Rettung naht. Das Zauberwort heißt LTE - Long Term Evolution und bezeichnet eine Funkverbindung, die Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 Megabit pro Sekunde transportiert.
Erst die "weißen Flecken"
Der Nachfolger des UMTS-Netzes hat viele Vorteile: Durch die niedrigen Frequenzen erreichen die Betreiber eine größere Flächenabdeckung und benötigen so weniger Funkmasten. Eine lukrative Angelegenheit. Entsprechend groß war der Run auf die Lizenzen. Doch die Vergabe ist an Bedingungen geknüpft: Denn bevor die Städte in den Genuss der superschnellen Netzanschlüsse kommen, müssen erst die "weißen Flecken" auf dem Land beseitigt werden.
Ob und wie gut das klappt, hat sich Po Keung Cheung angesehen.
Dieser Beitrag lief zuerst am 16.7.2012 in der Sendung Elektronische Welten auf Deutschlandradio Kultur.