Mittwoch, 19. Juni 2013

Netzreporter /

Lügen in Zeiten des Netzes Spionagetools für den digitalen Hobbykeller  

Von Markus Heidmeier, Kooperative Berlin

Eine Frau halt ihre Finger hinter dem Rücken, Zeige und Mittelfinger sind über Kreuz
Natürlich! Ganz, ganz ehrlich... (cc_flickr / discoodoni)

"Tut mir leid, die E-Mail habe ich nie erhalten." Solche Ausreden sind dank eines australischen Tracking-Tools Vergangenheit.

Die deutsche Sprache ist berühmt für ihre Komposita. Es entstehen dabei so wunderbare Wortkombination wie Atommüllendlager, Organtransplantationsgesetz oder eben die berühmte aber eher unscheinbare Notlüge.

Datennirwana abgeschafft

Im analogen Zeitalter diente diese Notlüge des öfteren zur Erklärung einer ausgebliebenen Reaktion auf Brief oder Postkarte. Auch im digitalen Zeitalter ist der säumige Adressat immer wieder versucht die wirren Weiten des elektronischen Universums für das vermeintliche Verschwinden einer E-Mail verantwortlich zu machen. Dienste wie das australische Read Notify überführen derartige Lügenbarone nun aber der dreisten Mogelei.  



Mehr bei DRadio Wissen:

Diskount-Doktortitel aus dem Netz
(Netzreporter vom 28.06.2012)

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