Mittwoch, 19. Juni 2013

Medien /

Märchen Eigenwillige Prinzessinnen  

Hendrik Efert über neue Rollenbilder in modernen Märchenverfilmungen

Szene aus dem Zeichentrickfilm Merida
Prinzessin Merida zeigt's den Jungs im Bogenschießen. (2011 Disney/Pixar)

Märchen sind seit Jahrhunderten echte Dauerbrenner - und dabei erstaunlich anpassungsfähig an die Anforderungen der Gesellschaft. Dabei bleibt die Grundstruktur der märchenhaften Erzählung erhalten, nur die Helden werden etwas moderner. Das gilt für Kino- und TV-Produktionen gleichermaßen.

Ob Grimms Märchen in Europa oder Disneys märchenhafte Geschichten in den USA. Auf beiden Seiten des Atlantiks ist die Lust auf Geschichten mit Prinzessinnen, bösen Stiefmüttern, Zwergen und zwielichtigen Gestalten ungebrochen. Moderne Hollywood-Verfilmungen mit Stars wie Charlize Theron und Julia Roberts in den Hauptrollen kombinieren klassische Märchenmotive mit neu interpretierten Geschlechterrollen, die bereits in dem verfilmten Kinderbuch "Shrek!" humoristisch eingeführt wurden.

Prinzessinnen mit eigenem Kopf

Die Prinzessinnen sind längst keine in Passivität erstarrten Butterblümchen mehr, die auf das Erscheinen des glorreichen Prinzen warten. Bestes Beispiel ist der neue Animationsfilm "Merida" von Walt Disney, in dem eine junge Prinzessin mit feuerroter Haarmähne ihre höfischen Verehrer in einem Bogenschießwettbewerb demütigt und in die Schranken weist.



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Weitere Informationen:

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