Mali Kampf um kulturelles Erbe
Alexander Göbel über Timbuktus Manuskripte
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- Islamisten steckten beim Abzug am 28.01.2013 aus Timbuktu die Bibliothek mit wertvollen Manuskripten in Brand. Der größte Teil konnte gerettet werden. (Evan Schneider/Un Photo | dpa)
Die 1988 zum Weltkulturerbe erklärten Manuskripte und Bücher von Timbuktu wurden im Ahmed-Baba-Zentrum aufbewahrt und archiviert. Im Konflikt zwischen Regierungstruppen und Islamisten steckten Letztere bei ihrem Abzug am 28. Januar 2013 das Zentrum in Brand.
Bei der Zerstörung des Ahmed-Baba-Zentrums in Timbuktu durch abziehende Islamisten wurde ein Teil der dort aufbewahrten Manuskripte und Bücher verbrannt. Die Bücher von Timbuktu zählen wie Moscheen, Mausoleen und Gräber zum Weltkulturerbe. Bereits 2012 zerstörten Islamisten bei der Besetzung von Malis Norden das Mausoleum Sidi Mahmud Ben Amar in Timbuktu.
Heimlich in Sicherheit gebracht
Seit Monaten kämpfen die Bewohner Timbuktus für den Erhalt ihres kulturellen Erbes. In einer Art Geheimaktion konnten rechtzeitig Bücher aus dem Ahmed-Baba-Zentrum rausgeschmuggelt werden. Nun will die UNESCO alles tun, um das Weltkulturerbe Malis zu retten und zu konservieren.