Sonntag, 19. Mai 2013

Meine Zukunft /

Materialwissenschaft Biegsam oder bruchfest  

Beiträge von Julia Beißwenger und Vanessa Dähn

Für die Produktion von Solarzellen wird Rohsilizium zu Solarsilizium gereinigt.
Was aussieht wie Gold, ist polykristallines Solarsilizium für die Herstellung von Solarzellen. (Wikipedia | CC BY-SA 3.0)

Biegsam oder bruchfest, hitzebeständig oder elektrisch leitend: Materialwissenschaftler stellen Pflaster für Pharmaunternehmen her oder produzieren spezielle Textilien für die Raumfahrt.

Die Materialwissenschaft ist ein interdisziplinäres Fach, das die Grundlagen der klassischen Naturwissenschaften aufgreift. Wer Materialwissenschaft studiert, hat gute Chancen, später in der Industrie gut zu verdienen. In dieser Woche stellen wir den Studiengang in unserer Serie "Mein Studium" vor. Julia Beißwenger hat die wesentlichen Aspekte des Fachs im Faktencheck zusammengefasst.

Der Erfahrungsbericht

Egal, welche Gegenstände hergestellt werden: das Material, aus dem sie bestehen, ist von wesentlicher Bedeutung. Je nach Notwendigkeit sollen Materialien leicht, biegsam, bruchfest, reißfest, hitzebeständig oder etwa elektrisch leitend sein.

Materialwissenschaftler erforschen diese Eigenschaften, erfinden aber auch neue Dinge, zum Beispiel biologisch abbaubare Kunststoffe, besonders belastbare Raumfahrttextilien oder etwa spezielle Pflaster für die Medizin. Das Fach Materialwissenschaft kann man in Deutschland in verschiedenen Städten studieren, so auch in Darmstadt. Dort hat Julia Beißwenger mit zwei Studentinnen gesprochen.

Silizium - Material der Zukunft

Knochen, Stein, Holz und ein paar andere Materialien, um daraus Dinge für den täglichen Gebrauch herzustellen, kannten schon unsere Vorfahren in der Steinzeit. Im Laufe der Jahrtausende haben Menschen weitere Werkstoffe entdeckt und erprobt: zum Beispiel Bronze, Kupfer und Eisen.

Im heutigen Informationszeitalter gibt es ein Material von besonderer Bedeutung: es steckt in jedem Mobiltelefon, in jedem Rechner und überall dort, wo eine Software oder ein Chip gebraucht wird. Und es ist der Stoff, aus dem Solarzellen sind: Silizium. Was das für ein Stoff ist, wie man ihn gewinnt und warum er das Material der Zukunft ist. Der Silizium-Forscher Lars Korte vom Helmholtz-Zentrum in Berlin weiß mehr.

Alle Beiträge aus der Reihe "Mein Studium - Materialwissenschaft" finden Sie auf der Übersichtsseite.

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