Dienstag, 21. Mai 2013

Hörsaal /

Max Weber II Der frühe Denker der Globalisierung  

Peter Hersche und Lawrence A. Scaff über Max Weber

Max Weber: Die Protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus.
Max Webers bekanntestes Werk. (Wikipedia | gemeinfrei)

Das Werk Max Webers sollte interdisziplinär betrachtet werden.

Zudem führt es weg vom nationalstaatlichen Denken. Dabei bewies Max Weber immer wieder: Er war bereit sich auf Neues einzulassen. Peter Hersche analysiert unter diesem Gesichtspunkt Webers Reisen nach Italien. Hersche musste sich allerdings mit einer schlechten Quellenlage zufrieden geben.

Peter Hersche

Bis 2001 lehrte Peter Hersche Neuere Allgemeine Geschichte in Bern und ist seitdem emeritiert. Seinen Vortrag "Der Romaufenthalt 1901 bis 1903 und Max Webers Verhältnis zum Katholizismus" hielt er bei einer Expertentagung in Bonn, die dort am 5. und 6. Juni stattfand.

Max Weber in den USA

Max Weber reiste nicht nur nach Italien, auch in die USA verschlug es den Gelehrten. Das war im Jahr 1904, er fuhr damals zur Weltausstellung in St. Louis und besuchte die Wallstreet. Nach seiner Reise verfasste er sein Werk "Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“. Lawrence A. Scaff hat darüber in den Archiven geforscht. Er ist Professor für Politikwissenschaft und Soziologie an der Wayne State University in Detroit. Auch der Vortrag "Die Amerikareise und die protestantische Ethik" wurde im Rahmen der Tagung in Bonn aufgezeichnet.



Weitere Vorträge in der Reihe:

Max Weber I
Universalgelehrter und Soziologe
Edith Hanke und Sam Whimster auf den Spuren des großen Sozialwissenschaftlers

Max Weber III
Krieg und die arabische Welt im Werk Webers
Vorträge von Stefan Leder und Hinnerk Bruhns

Max Weber IV
Universalgeschichtliche Probleme und Säkularismus in Ägypten
Vorträge von Gangolf Hübinger und Haggag Ali

 

Mehr zum Thema:

Die Max Weber Stiftung

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