Medienerziehung Das erste Mal im Internet
Gespräch mit der Medienpädagogin Eva-Maria Marx
Im Medienzeitalter ein aufregendes Ereignis - zumindest für Eltern.
Wann ist eigentlich das richtige Alter für den ersten Besuch im gefahrenumwitterten World Wide Web? Und wie viel Freiheit sollte man seinen Kindern dabei lassen? Auf diese Fragen gibt es bisher keine einheitliche Antwort. Und wahrscheinlich wird es die auch nie geben. Dafür gibt es jede Menge Empfehlungen. Der Studie "EU Kids Online" zufolge surfen Kinder in Deutschland erstmals mit neun Jahren selbständig im Internet.
Auch wenn die JIM-Studie belegt, dass Jugendliche insgesamt vorsichtiger im Umgang mit ihren Daten im Netz geworden sind, ist das noch kein Grund zur Entwarnung. Viele Gefahren sind den jungen Mediennutzern einfach nicht bewusst. Sie müssen erst lernen, dass es sie gibt, dass nicht jeder Quelle vertraut werden kann und wie man im digitalen Zeitalter echte Freunde von digitalen Freundschafts-Anfragen trennt.
Wer trägt die Verantwortung?
Dazu müssen die Jung-User zumindest anfangs intensiv betreut werden. Doch wer übernimmt diese Betreuung? DRadio Wissen spricht mit Medienpädagogin Eva-Maria Marx darüber, wer für die Medienerziehung zuständig ist, was kompetente Beratungslehrer an Schulen leisten können und warum sich derzeit Eltern und Lehrer gegenseitig den Ball zuschieben, wenn es um die Online-Verantwortlichkeit geht.
Mehr zum Thema bei DRadio Wissen:
Jugendschutz - NRW kippt Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (Agenda vom 16.12.2010)
Die Jugend schützt sich selbst vor Internet-Fallen (Welt online vom 26.11.2010)
Wichtige Informationen für Eltern und Lehrer finden sich auf den Seiten der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien.
Hinter klicksafe.de verbirgt sich die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz.
Blinde Kuh und Frag Finn gehören zu den besonders empfehlenswerten Kindersuchseiten.
Eine Einführung ins Thema "Internet" bietet internet-abc.de.