Medizin Operieren fast ohne Narben
Medizinjournalist Martin Winkelheide hat mehrere minimal-invasive Eingriffe in Operationssälen begleitet.
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- Bei Operationen gilt: Je kleiner der Schnitt, desto schneller die Heilung. (Stock.XCHNG / N. S. Junior)
Ganz ohne Narben geht es noch nicht, aber neue Methoden verringern die Spuren von Operationen.
Durch möglichst kleine Narben soll der Heilungsprozess nach einer Operation beschleunigt werden. Eine andere Methode: Die Ärzte nutzen Körperöffnungen für den Eingriff, um möglichst wenig Gewebe zu verletzen.
Kleiner Schnitt mit Kamera
Allerdings lassen sich diese Methoden nicht bei allen Operationen einsetzen, denn dabei wird eine kleine Kamera eingeführt, über die der Arzt den Schnitt am Bildschirm verfolgen kann. Dieser stellt die Operation aber nur zweidimensional dar und zeigt ein stark eingeschränktes Sichtfeld.
Großer Schnitt für bessere Übersicht
Bei manchen Eingriffen, zum Beispiel bei Krebsoperationen, entscheiden sich Ärzte daher oft für einen großen Schnitt: Sie haben dann ein weiteres Sichtfeld und können alle bösartigen Zellen entfernen.