Meereswissenschaften Ernährung aus dem Meer, Teil 2
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
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- Die Überfischung der Meere wird immer mehr zum Problem. (Flickr.com | Joachim S. Müller | CC BY-NC-SA 2.0)
Christopher Zimmermann, Stellvertretender Leiter des Instituts für Ostseefischerei des Johann Heinrich von Thünen-Instituts Rostock liefert einen Überblick über den Zustand der Weltfischbestände. Im Anschluss führte er eine Podiums- und Publikumsdiskussion mit Hartmut Rehbein, Chemiker am Max Rubner-Institut für Sicherheit und Qualität bei Milch und Fisch in Hamburg, und Olaf Päpke, Wissenschaftlicher Direktor des Hamburger Analytiklabors Eurofins I GfA, über Ernährung aus dem Meer.
Fisch ist lecker und gesund – sofern nicht mit Schadstoffen belastet. Allerdings gelten die Meere als überfischt. Vor allem die Umweltverbände schlagen deshalb Alarm. Ist die Lage so drastisch, wie sie Naturschützer beschreiben? Kann man also überhaupt guten Gewissens Meerestiere essen?
Wie schlimm steht es um die Fischbestände?
Christopher Zimmermann, der stellvertretende Leiter des Instituts für Ostseefischerei des Johann Heinrich von Thünen-Instituts Rostock, gibt in diesem Vortrag anhand von konkreten Beispielen wie etwa dem Kabeljau einen Überblick über den Zustand der Weltfischbestände. Dabei erklärt er unter anderem, wie widersprüchliche Zahlen etwa von Umweltverbänden oder Fischereiexperten zustandekommen, erläutert, wie sich Fischbestände entwickeln und stellt die These auf, dass Konsumverzicht Fischpopulationen auch schaden kann.
Zimmermann war neben Hartmut Rehbein, Chemiker am Max Rubner-Institut für Sicherheit und Qualität bei Milch und Fisch in Hamburg, und Olaf Päpke, Wissenschaftlicher Direktor des Hamburger Analytiklabors Eurofins I GfA, Referent bei der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung "Ernährung aus dem Meer", die am 28. November 2011 von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) organisiert wurde.
Den ersten Teil dieser Veranstaltung haben wir am 27.12.2011 gesendet: Ernährung aus dem Meer, Teil 1