Samstag, 25. Mai 2013

Meine Zukunft /

Mein Studium Antike Sprachen und Schriftzeichen  

Julia Beißwenger und Monika Ahrens über den Studiengang Assyriologie

Der Alte Orient in einer Kartenansicht
Der Alte Orient in einer Kartenansicht - mit dem Kerngebiet Mesopotamien (Schar Kischschatim/ Wiki Commons/ gemeinfrei)

Der Alte Orient umfasst das Land zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris. Das alte Mesopotamien liegt also ungefähr dort, wo heute der Irak ist. Dazu kommen die umliegenden Regionen wie Syrien, Iran oder die Türkei. Vor 5000 bis 2000 Jahren gab es auf diesem Gebiet schon hoch entwickelte Kulturen. Hier wurde auch die Keilschrift erfunden.

Vor etwa 150 Jahren begannen Forscher, die Tontafeln zu entziffern. So entstand der Studiengang Altorientalistik, der auch den Namen Assyriologie trägt.  Angeboten wird das Fach zum Beispiel an den Universitäten in Göttingen, Mainz oder Heidelberg.

Im Studiengang in Heidelberg ist Saskia Badenschneider eingeschrieben. Sie gibt einen Einblick in das Fach. Monika Ahrens fragt sich außerdem, warum die Forschung die Assyrer als besonders grausam darstellt. Denn viele antike Völker werden mit schönen Dingen wie Architektur, Literatur oder Philosophie in Verbindung gebracht.

Alle Beiträge unserer Serie Mein Studium: Altorientalistik hören Sie noch einmal am Samstag, den 1. September ab 9.00 Uhr.



Mehr zum Thema:
  • Die Deutsche Orient-Gesellschaft in Berlin fördert Forschungen auf dem Gebiet der orientalischen Altertumskunde und macht sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.

  • Über Propylaeum, die Virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften der Universität Tübingen, stehen mehrere Recherchemöglichkeiten nach altorientalistischer Fachinformation zur Verfügung.

  • Das Vorderasiatische Museum in Berlin verfügt wie der Louvre in Paris und das British Museum in London über eine bedeutende Sammlung an orientalischen Altertümern.

  • Die Uruk-Warka-Sammlung am Institut für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zeigt Funde aus der mesopotamischen Stadt Uruk. Die Sammlung ist Eigentum des Deutschen Archäologischen Instituts.

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