Mein Studium Buddeln in der Geschichte
Wer gerne in der Vergangenheit forscht und an der frischen Luft ist, ist bei der Archäologie genau richtig.
Worum geht's?
Die Archäologie erforscht die Geschichte des Menschen von seinem ersten Auftreten in der Urgeschichte bis in die Neuzeit. Hinterlassenschaften im Boden geben den Archäologen Aufschluss darüber, wie sich Kulturen und Lebensweisen entwickelt haben. Das können Gebäudereste oder Alltagsgegenstände wie Vasen sein, aber auch Waffen und sogar Abfälle. Die Klassische Archäologie ist ein Teilgebiet der Archäologie: Sie beschäftigt sich zum Beispiel mit den Relikten der antiken Kulturen des Mittelmeerraumes – vor allem der Griechen und Römer.
Wo kann ich Archäologie studieren?
An den meisten alten Universitäten in Deutschland. Also zum Beispiel in Heidelberg, Köln und Würzburg. Aber auch neuere Unis wie Bochum, Regensburg oder Augsburg bieten archäologische Disziplinen an.
Wie bewerbe ich mich?
Die einzelnen archäologischen Fächer haben zum Teil unterschiedliche formale Voraussetzungen. Wer im Hauptfach "Klassische Archäologie" studieren will, muss in der Regel ein Graecum und das große Latinum nachweisen. Für ein Studium der Ur- und Frühgeschichte reichen oft "Lateinkenntnisse" und moderne Fremdsprachen aus.
Welchen Abschluss mache ich?
Die neuen Bachelorstudiengänge sind stärker verschult – dadurch verkürzt sich die Studienzeit der angehenden Archäologen, die in den Magisterstudiengängen oft bis zu 13 Semester gebraucht haben. Chancen auf eine fachspezifische Anstellung haben sie aber erst mit dem Magister bzw. Master. Um langfristig eine Stelle als Archäologe zu bekommen, brauchen sie einen wissenschaftlich berufsqualifizierenden Abschluss. Und den haben sie erst mit der Promotion.
Alle Informationen zum Studiengang Archäologie gibt es noch einmal kompakt in der Sendung Mein Studium am Samstag (25. September) um 9:30 Uhr.