Donnerstag, 20. Juni 2013

Meine Zukunft /

Mein Studium Die Sprache der Babylonier und Assyrer  

Julia Beißwenger begleitet Studenten der Altorientalistik

Darstellung der Stadt Babylon, Erasmus Francisci, 1680
Darstellung der alten Stadt Babylon (Wikicommons, Deutsche Fotothek)

Vor 5000 Jahren gab es im Alten Orient auf dem Gebiet des heutigen Irak und Syrien schon hoch entwickelte Kulturen. Die Sumerer, Assyrer, Babylonier oder Akkader hatten eine Verwaltung und besaßen viel Wissen über Bau- oder Heilkunst. Ihr Wissen schrieben sie in Keilschrift auf Tontafeln.

Im Studium der Altorientalistik beschäftigen sich die Studenten mit der Geschichte und Kultur des Alten Orients. Viel Zeit verbringen sie damit, antike Sprachen zu lernen. In den ersten Semestern belegen sie deshalb vor allem Sprachkurse. Im Verlaufe des Studiums kommen dann Lektürekurse dazu, in denen sie alte Texte übersetzen.

Unsere Reporterin Julia Beißwenger war dabei in einem Kurs der Universität Heidelberg, in dem Studierende einen Text in Akkadisch - rund 3000 Jahre alt - übersetzten. Und sie besuchte eine Vorlesung zum Thema Heilkunde im Alten Orient.

Alle Beiträge unserer Serie Mein Studium: Altorientalistik hören Sie noch einmal am Samstag, den 1. September ab 9.00 Uhr.



Weiterführende Information
  • Die Deutsche Orient-Gesellschaft in Berlin fördert Forschungen auf dem Gebiet der orientalischen Altertumskunde und macht sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.

  • Über Propylaeum, die Virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften der Universität Tübingen, stehen mehrere Recherchemöglichkeiten nach altorientalistischer Fachinformation zur Verfügung.

  • Das Vorderasiatische Museum in Berlin verfügt wie der Louvre in Paris und das British Museum in London über eine bedeutende Sammlung an orientalischen Altertümern.

  • Die Uruk-Warka-Sammlung am Institut für Sprachen und Kulturen des Vorderen Orients der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg zeigt Funde aus der mesopotamischen Stadt Uruk. Die Sammlung ist Eigentum des Deutschen Archäologischen Instituts.

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