Mein Studium Die Tücken des Deutschlernens
Zazou Röver begleitet eine Studentin während eines Praktikums
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- Welche Schwierigkeiten beim Deutschunterricht auftreten können, stellt man erst in der Praxis fest. (picture alliance / ZB | Waltraud Grubitzsch)
Im Fach Deutsch als Fremdsprache - kurz DaF - lernen die Studenten theoretisch, wie sie Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturräumen Deutsch beibringen. Doch erst in der Praxis stellen sich die Tücken des Lehrens und Lernens heraus.
Wenn es um den Studiengang Deutsch als Fremdsprache geht, dann setzen viele Studienorte in Deutschland - und das sind mittlerweile über 50 - auf völlig unterschiedliche Schwerpunkte. So auch in Berlin an der Freien Universität. Hier spezialisiert der Master die Studenten auf die Kulturvermittlung. Das heißt, sie untersuchen, erforschen und praktizieren das Deutsche als Kulturgegenstand.
Deutsch in andere Kulturen vermitteln
Dabei werden Fragen erläutert wie: Was ist globales Lernen? Wie vermittelt man Kultur innerhalb bestimmter Lehr- und Lernsituationen? Und welche Prozesse laufen ab, wenn die Deutschschüler aus unterschiedlichen oder gegensätzlichen Sprach- und Kulturräumen kommen?
Internationales Lern-Camp
Die 27-jährige Franziska Trepke ist inzwischen im Masterstudium Deutsch als Fremdsprache angekommen. Um ihr theoretisches Wissen praktisch ausprobieren zu können, arbeitete sie in der vorlesungsfreien Zeit für ein internationales Workcamp. Drei Wochen lang werden 15 Jugendliche aus aller Welt gemeinsam leben, lernen und ehrenamtlich arbeiten.
Alle Beiträge unserer Serie Mein Studium: Deutsch als Fremdsprache hören Sie noch einmal am Samstag, den 8. September ab 9.00 Uhr.