Mittwoch, 22. Mai 2013

Mein Studium /

Mein Studium Digitaler Campus  

Vera Pache und Vanessa Dähn über das Studieren der Gegenwart

Studenten vor Computerbildschirmen.
Der Campus wird digital. (garryknight | Flickr | CC BY-SA 2.0)

Immatrikulationsbescheinigungen ausdrucken, sich für Prüfungen anmelden und Referate vorbereiten - all das erledigen Studenten heute im Netz. Trotzdem hinken manche Universitäten in Sachen Internet noch hinterher. Eine Bestandsaufnahme über den digitalen Campus.

 

Die Uni im Netz 
Vera Pache über das digitalisierte Lernen

Studenten sitzen um einen Tisch herum und arbeiten an Rechnern.Ein Studium ohne Rechner ist heute nicht mehr möglich. (Arjen Stilklik | Flickr | CC BY-NC-SA 2.0)Das Internet erleichtert den Studienalltag, die Rennerei von Sekreteriat zu Sekreteriat wird überflüssig. Im Netz können Studenten Präsentationen, Arbeitsmaterialien und Literatur organisieren. Manchmal werden sogar ganze Vorlesungen per Livestream übertragen.

 

 

 

Das Ende der Kreidezeit 
Vera Pache über digitale Helfer im Seminarraum

Eine Lehrerin steht an einer Tafel und malt chemische Verbindungen mit Kreide.Die gute alte Kreide hat ausgedient. (starmanseries | Flickr | CC BY 2.0)Kreide, Tafel und Overheadprojektor sollten heute aus Seminarräumen verschwunden sein. Stattdessen arbeiten Dozenten und Studenten lieber mit Whiteboards - interaktiven Tafeln - angeschlossen an einen Projektor und einen Rechner.

 

 

 

 

Professor Youtube
Vera Pache über Vorlesungen auf Youtube und Online-Universitäten

Das Bild zeigt den Bielefelder Professor Jörn Loviscach, der ein mathematisches Problem.Jörn Loviscach lehrt nicht nur im Hörsaal sondern auch bei Youtube. (Videoausschnitte aus YouTube / Uni Marburg)Online-Universitäten erleben eine Boom: Akademische Bildung via Internet gilt als das Unterrichtsmodell der Zukunft. Jörn Loviscach Professor für Ingenieurmathematik und technische Informatik in Bielefeld nutzt Youtube für seine Vorlesungen. In seinen Videos erklärt er komplizierte Rechenprozesse.

 

 

 

Wissenschaft im Netz
Jan Brase von der Technischen Informationsbibliothek in Hannover erklärt Datacite

Ein Kopf dahinter Einsen und Nullen.Wissenschaft soll nicht zu Papier sondern auch ins Netz gebracht werden. (University of Maryland Press Releases | Flickr | CC BY-NC 2.0)Forschungsdaten sammeln und im Netz zugänglich machen - das ist das Ziel von Datacite. Datacite soll ein riesiges Archiv für Forschungsdaten werden. Hinter der Idee steht die Technische Informationsbibliothek in Hannover. Jan Brase ist der Managing Director dieses Projekts.

 

 

 

 

Studieren aus der Ferne 
Vanessa Dähn über digitale Studenten

Das Bild zeigt einen jungen Mann, der allein mit seinem Laptop in einem dunklen Raum sitzt.Lernen, denken, abschweifen: Fernstudenten tun das alles meist daheim und nicht im Hörsaal. (Gatanass | flickr | CC BY-SA 2.0)Ein Fernstudium, eine Vollzeitstelle und eine Familie: Manuel Lippert hat das geschafft - Disziplin, Struktur und Organisation sei dank. An der Beuth-Hochschule in Berlin hat Manuel Lippert ein Studium zum Wirtschaftsingenieur gemacht.



Weiterführende Information

Moodle und Ilias sind open-source Anwendungen um Kurse und Seminare online zu organisieren.

Die Universität Duisburg-Essen hat verschiedene E-Learning-Plattformen aufgelistet und verlinkt.

An der Goethe-Universität Frankfurt gibt es das Studium digitale und ein Portal rund um digitale Aspekte des Studiums.

Die Ruhr-Universität hat eine Liste mit Campus-Management-Systemen an deutschen Hochschulen veröffentlicht.

Datacite und Forschungsdaten.org sind zwei Plattformen, die Daten und Datensätze sammeln, allgemein zugänglich und vor allem auffindbar machen.

Wissenschaftsbibliotheken und Wissenschaftsliteratur im Internet - Link-Sammlung mit Erklärungen der IHK Darmstadt.

 

Onlinekurse:

https://www.edx.org/

https://www.coursera.org/

https://www.udacity.com/

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