Mein Studium Geoökologie
Maria Hecht und Vanessa Dähn stellen das Studienfach Geoökologie vor.
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- Geoökologen geht es um Zusammenhänge, um Umweltprobleme vorherzusehen, zu erkennen und zu lösen. (sarahemcc | Flickr | CC BY 2.0)
Das System Erde ist immer noch ein Mysterium. Die Wechselwirkungen und Zusammenhänge in der Umwelt zu verstehen, die Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt zu erforschen und auch Lösungen zu erarbeiten – genau damit beschäftigt sich der Studiengang Geoökologie.
Um Fragen rund um Umweltthemen beantworten zu können, brauchen Umweltnaturwissenschaftler Wissen aus verschiedenen Bereichen: Physik, Chemie und Biologie gehören zu den Kerndisziplinen, mit denen man sich im Studium beschäftigt. Das sind die Grundlagen, auf denen weitere Fachgebiete wie Bodenkunde, Hydrologie und Klimatologie aufbauen. Mathematik und Informatik spielen auch für Geoökologen eine immer größere Rolle.
Wer Geoökologie studieren möchte, muss sich für das Spannungsfeld zwischen Mensch und Umwelt begeistern können - genau da liegt die Kompetenz von Geoökologen.
Aktiv für den Klima- und Umweltschutz
Maria Hecht und Vanessa Dähn über den Studiengang Geoökologie
Das Ziel von Geoökologen: nachhaltige Problemlösungsstrategien. (Stock.XCHNG / Marcello Gambetti)Sie nennen sich Geckos: die Studenten und Absolventen des Fachs Geoökologie. Ihre Spezialität: Interdisziplinär denken, um Umweltprobleme vorherzusehen, zu erkennen und zu lösen. Womit man sich im Studium ganz konkret beschäftigt und welche Fähigkeiten man mitbringen sollte, berichtet Almut Haub, sie studiert Geoökologie im 6. Semester an der Universität Potsdam.
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Ab auf die Wiese!
Maria Hecht begleitet angehende Geoökologen beim Kartieren.
Der Studiengang enthält praktische Elemente. (Stock.XCHNG / Troy Stoi)Geoökologie ist die Umweltnaturwissenschaft schlechthin. Und zur Ökologie gehört auch das Wissen um Pflanzen, Tiere und ihre Lebensräume. Erfasst werden diese in der Biotopkartierung – eine auch für Geoökologen wichtige Informationsquelle, um Landschaften zu untersuchen und zum Beispiel als Naturschutzgebiet bewerten zu können. So viel zur Theorie. Wie eine Biotopkartierung erstellt wird, lernen Geoökologiestudenten praktisch im Selbstversuch.
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Der Wert der Umwelt
Geoökologe Carsten Neßhöver über Ökologie und Ökonomie
Der Wald hat einen Wert, der sich kaum beziffern lässt. (flickr.com | Rabe Ralf CC BY 2.0)Welchen Wert hat eigentlich die Natur in unserem Leben: Naherholungsgebiete, frische Luft, sauberes Wasser, Naturprodukte wie Honig und Obst, idyllisches Vogelgezwitscher oder allein der Anblick eines Sonnenuntergangs. Mit der Berechnung dieser Ökosystemdienstleistungen beschäftigt sich die Teeb-Studi. Carsten Neßhöver ist Geoökologe, stellvertretender Deparmentleiter für Naturschutzforschung beim Zentrum für Umweltforschung in Leipzig und erklärt uns das Teeb-Prinzip.
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Mehr als nur Umweltschützer
Maria Hecht und Andreas Lange über die Berufsaussichten für Geoökologen
Geoökologen finden auch Jobs, die nicht unbedingt in der freien Natur stattfinden. (picture alliance / dpa / Florian Breier)Geoökologen sind Experten in Sachen Umweltschutz und in der Entwicklung nachhaltiger Lösungen, die das Miteinander von Mensch und Umwelt in Einklang bringen. Das ist schon lange kein Nischenthema mehr - immer mehr Industriezweige setzen sich bei der Konzeption und Produktion ihrer Waren mit Umweltexperten in Verbindung. So ergeben sich Karrieremöglichkeiten für Geoökologen.
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Das Wichtigste zum Fach und zu den Perspektiven
Maria Hecht über ihre Recherchen zum Studiengang Geoökologie
Wo fühlen sich Zecken besonders wohl? (picture alliance / Wolfram Steinberg )Sommerzeit ist Zeckenzeit. Doch wo sich Zecken am liebsten tummeln, ist noch ziemlich unklar. Ein Forscherteam vom Karlsruher Institut für Technologie will Licht ins Dunkel bringen. Dazu untersuchen sie die klimatischen Bedingungen, die Bodenbeschaffenheit und welche Vegetation an den Plätzen vorherrscht, wo sich Zecken am liebsten niederlassen. Das Zusammenspiel von all diesen Faktoren zu analysieren ist die Kompetenz von Geoökologen.