Mein Studium Mehr Kunst als Kleidung
-
- Chic und Glamour gehören zur Haute Couture dazu. (patrickhellmann | Flickr | CC BY-SA 2.0)
Vor etwa 150 Jahren erfand Charles Frederick Worth die Haute Couture. DRadio Wissen hat ein Interview mit ihm geführt.
Modeschöpfer verstehen sich heute in erster Linie als Künstler - und nicht wie noch vor 200 Jahren als Handwerker. Der erste, auf den der Begriff "Modeschöpfer“ in diesem künstlerischen Sinne zutraf, war wohl Charles Frederick Worth (1825 -1895).
Mode für die Oberschicht
Er war es auch, der die Haute Couture erfunden hat, die gehobene Schneiderei, die sich nur sehr wenige, sehr wohlhabende Menschen leisten können. Wenn sie denn überhaupt getragen werden, viele Haute-Couture-Modelle sind eher Kunstwerke als normale Kleidungsstücke und werden auch in Museen ausgestellt.
Regeln der Haute Couture
Die Haute Couture ist heute ein anspruchsvolles und vor allem streng durchregeltes Geschäft. Ein Modehaus, dass Teil der gehobenen Schneiderei sein möchte, muss seine Kollektionen regelmäßig in Paris präsentieren, es muss ein Atelier in der französischen Hauptstadt haben und sich immer wieder aufs Neue für diese exklusive Gesellschaft bewerben.
Interview in der Vergangenheit
Vor 140 Jahren war das noch anders, da steckte die Haute Couture noch in den Kinderschuhen. Das weiß auch Charles Frederick Worth. DRadio-Wissen-Autorin Vanessa Dähn ist in die Zeitmaschine gesprungen und hat Charles Frederick Worth im Jahr 1870 zum Interview auf einen Tee getroffen.
Alle Informationen zum Studiengang Modedesign gibt es noch einmal kompakt in der Sendung Mein Studium am Samstag (18. September) um 9:30 Uhr.