Mein Studium Promotion: Einzelkämpfer oder Teamplayer
Anna Driftmeier und Monika Ahrens über die Möglichkeiten der Promotion und die erste Doktorandin in Deutschland
-
- Wie Karl-Theodor zu Guttenberg seinen Doktortitel erlangte, ist sehr umstritten. Der Titel wurde ihm aberkannt. (picture alliance / dpa)
In Deutschland führen verschiedene Wege zum Doktortitel.
Man kann individuell promovieren und sich selbst ein Thema und einen Betreuer suchen. Theoretisch kann man drauflos schreiben und sich die Zeit einteilen, wie man gerne möchte. Andere kombinieren ihre Doktorarbeit mit einer Stelle an der Uni oder einer außeruniversitären Forschungseinrichtung. Sie nehmen Aufgaben am Institut wahr und schreiben nebenbei ihre Doktorarbeit. Eine andere Alternative bieten die Graduiertenkollegs oder -schulen. Der Fakten-Check liefert Details.
Per Zufall zur Doktorarbeit
Anna Pröhle wollte nach ihrem Studium eigentlich erstmal nichts mehr von der Uni wissen und lieber einen richtigen Job. Aber dann kam doch alles anders. Per Zufall kam die Journalistin dazu, doch noch eine Doktorarbeit zu schreiben. Jetzt macht sie sich Gedanken über das Thema Organspende.
Doktorandinnen gibt es noch nicht lange
Der erste Doktortitel überhaupt wurde 1219 verliehen - an einen Mann. In Deutschland bekam die erste Frau erst im 18. Jahrhundert einen Doktortitel: 1754 promovierte Dorothea Christiane Erxleben im Fach Medizin. Monika Ahrens stellt sie vor.
Mein Studium: Promotion
In unserer Serie "Mein Studium" geht es in dieser Woche ausnahmsweise nicht um ein Studienfach, sondern um Themen rund um die Doktorarbeit. Hier geht es zur Übersichtsseite.