Mein Studium Studieren im Ausland
Julia Rosch, Vanessa Dähn und Katharina Mild über die Möglichkeiten im Ausland zu studieren.
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- Viele Studierende kommen mit dem Erasmus-Programm ins EU-Ausland. 2007 feierte Erasmus seinen 20. Geburtstag, und viele Studierende haben mitgefeiert... (Tiago A. Pereira | Flickr | CC BY-NC 2.0)
Erasmus, Promos oder binationale Studiengänge: Das sind nur einige Möglichkeiten, um im Rahmen seines Studiums ins Ausland zu gehen. Mehr als 100.000 deutsche Studenten wagen diesen Schritt Jahr für Jahr. Sie verlassen ihre Heimat und besuchen eine Hochschule im Ausland.
Selten ist man so unabhängig wie während des Studiums. Deshalb nutzen viele Studenten diese Phase, um eine gewisse Zeit ins Ausland zu gehen. Sie sind dort an einer Hochschule eingeschrieben, besuchen Vorlesungen und Seminare und absolvieren Prüfungen. Außerdem lernen sie die Sprache. Im besten Fall können sie sich die Ergebnisse an ihrer Heimatuniversität in Deutschland anrechnen lassen und müssen kein Urlaubssemester einlegen.
Studieren in Europa
Dabei steht den Studenten die ganze Welt offen. Deutsche Studenten bleiben aber häufig in Europa: Ihre beliebtesten Ziele sind die Niederlande, Österreich und Großbritannien. Manch einer entscheidet sich auch, sein Studium komplett ins Ausland zu verlegen. Eine Woche lang geht es in der Serie "Mein Studium“ um das Studieren im Ausland.
Den Mut haben, ins Ausland zu gehen
...Deutsche feierten ihren Aufenthalt im Ausland... (Tiago A. Pereira | Flickr | CC BY-NC 2.0)Gehe ich ein Semester ins Ausland oder doch lieber länger? Welche Fördermöglichkeiten gibt es und wie plane ich das Auslandsstudium? Darum geht es im Faktencheck. Der Journalistik-Student Jan-Ole Niermann hat die Erfahrung schon hinter sich: Er war im Wintersemester 2011/2012 ein halbes Jahr in Sankt Petersburg. Vanessa Dähn hat die wichtigsten Fördermöglichkeiten zusammengestellt.
Zu den Beiträgen: Den Mut haben, ins Ausland zu gehen
Von Köln nach Paris
...französische Studierende waren dabei... (Tiago A. Pereira | Flickr | CC BY-NC 2.0)Der deutsch-französische Studiengang der Rechtswissenschaften stellt die Studierenden vor Herausforderungen: In acht Semestern Regelstudienzeit lernen sie deutsches und französisches Recht. Die ersten zwei Jahre verbringen sie an der Universität Köln, dann wechseln sie an die Sorbonne nach Paris. Das ist anspruchsvoll und mit vielen Sorgen und Hoffnungen verbunden.
Zur Reportage: Von Köln nach Paris
Wie plane ich das Studium im Ausland?
...Österreicher ebenso... (Tiago A. Pereira | Flickr | CC BY-NC 2.0)Der Deutsche Akademische Austauschdienst engagiert sich für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern. Hier gibt es Informationen zu Ländern in aller Welt und Fördermöglichkeiten. Frauke Schick vom DAAD erklärt, wie und wann deutsche Studenten sich am besten auf das Studium im Ausland vorbereiten, welche Fördermöglichkeiten es gibt und wie man sich dafür bewirbt.
Zum Interview: Warum minutiöse Planung wichtig ist
Weltoffenheit und Selbstvertrauen
...auch Studenten aus Litauen... (Tiago A. Pereira | Flickr | CC BY-NC 2.0)Auslandsaufenthalte gehören heute in den Lebenslauf. Darum wollen viele Studenten ihr Studium in Ausland so effizient wie möglich gestalten. Man kann es aber auch locker angehen lassen, sich von Abenteuerlust treiben lassen. Personaler wie Berufsberater sind sich einig: Wer für längere Zeit ins Ausland geht, wird reifer, selbstbewusster und weltoffener – egal ob er dort ein Praktikum absolviert oder umherreist.
Zu den Beiträgen: Weltoffenheit und Selbstvertrauen
Die Fakten im Überblick
...und aus vielen weiteren Ländern der EU. (Tiago A. Pereira | Flickr | CC BY-NC 2.0)Studenten, die eine Zeit lang ins Ausland gehen, haben unterschiedliche Ziele: Die einen wollen eine Fremdsprache vertiefen, andere wollen die Welt entdecken. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden, sagt die Journalistin Julia Rosch. Wichtig sei es, den Horizont zu erweitern. Studierende sollten sich nicht vom Auslandsstudium abbringen lassen, schließlich gibt es viele Fördermöglichkeiten.
Zum Interview: Jenseits der Grenzen