Mein Tag Dienstag Kompakt
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- Das süße Gold tropft vom Löffel - Honig. (flickr.com | 96dpi CC BY-NC 2.0)
Wie Honigbienen ticken
Er ist süß, klebrig und goldglänzend: Der Honig. Im DRadio Wissen Tagesthema erklärt die Bienenkundlerin Marlene Backer-Struss, wie Honig entsteht. Die Bienen sammeln Blütennektar, fliegen mit ihm in den Bienenstock, reichern den Nektar mit körpereigenen Stoffen an, legen den Honig dann in den Waben ab und lassen ihn dort reifen. Die Honigbiene zählt zu den am besten untersuchten Insekten. Zu einem Bienenvolk gehören neben der Königin bis zu 8000 Arbeiterinnen und circa 1000 Drohnen.
Schwäche für den süßen Stoff
Total heiß auf den süßen Stoff des Bienenvolkes ist der Honigdachs. Um an seine Lieblingsnahrung zu kommen, hat er mit dem Honiganzeiger einen Verbündeten. Der kleine Spechtvogel lenkt nämlich durch lautes Rufen die Aufmerksamkeit des Dachses auf das nächste Bienennest. Der Dachs folgt, bricht mit seinen Krallen das Nest auf und macht sich über Honig her. Der Honiganzeiger ist übrigens nicht selbstlos, er wartet bis der Dachs fertig ist und frisst dann die Bienenlarven und Wabenreste, erklärt Diplom-Biologe und Kurator des Kölner Zoos , Bernd Marcordes.
Hochsensible Debatte
Manche Menschen reagieren übermäßig heftig auf Außenreize, wie Geräusche, Farben und Licht. Hypersensibilität hängt womöglich mit einer Besonderheit im reizverarbeitenden System zusammen. Eine neurowissenschaftliche Definition für das Phänomen gibt es aber noch nicht. Die Debatte um Hochsensibilität hat die US-amerikanische Psychologin Elaine N. Aron losgetreten. 1997 ist ihr erster Artikel zum Thema erschienen und seitdem schreibt sie Bücher wie am Fließband. Die Leiterin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Charité in Berlin ist überzeugt, dass es sich bei Hypersensibilität nicht um eine Krankheit handelt. Die Psychologin und Ärztin Isabella Heuser erklärt im Gespräch den Hype um die Hypersensibilität.