Mein Tag Donnerstag Kompakt
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- Ein Scharfschütze des Royal Anglian Regiment während einer Übung vorm Afghanistan-Einsatz in Norfolk (flickr.com | Defence Images CC BY-NC 2.0)
Im Fadenkreuz: der Scharfschütze. Er ist heute unser Tagesthema. Wir stellen Ihnen den gefährlichsten Sniper der USA vor. 160 Menschen hat er erschossen – Gegner, die amerikanische Soldaten bedroht haben. Außerdem dazu: Ein Shooter-Spiel, bei dem sich der Spieler schämen soll für seine Ballerei. Und: Geräusche, die aus unserem Leben rausgefallen sind: das Knarzen von Plattenspielernadeln oder das Klimpern von Münzen, die in einen Telefonzellenautomaten reinfallen.
Schießen, treffen und dann nichts wie weg!
Ein Scharfschütze in der US-Elitetruppe Navy Seals. Sein Auftrag: den Gegner unschädlich machen, amerikanische Soldaten retten, für sein Land leben und sterben. Silke Hasselmann stellt uns Chris Kyle vor, den gefährlichsten Sniper der USA. 160 Menschen hat er erschossen.
Retroakustik – Geräusche, die es kaum noch gibt
Dreißig mal denselben Song hören – in Zeiten des Kassettenrekorders ging das schnell auf die Tonqualität. Das Band fing an zu leiern. Dann der alte Plattenspieler mit der Nadel, die knisternd über die Rillen gleiten durfte. Verena Gernemann hat sich aufgemacht – zu den Geräuschen aus einer anderen Zeit.
Schießen und schämen – das neue Shooterspiel Spec Ops the Line
Erst ballern, dann denken oder auch nicht. Der Egoshooter schießt sich den Weg frei, tötet im Akkord. Bei Spec Ops the Line schaut die Kamera dem Spieler von hinten über die Schulter und macht ihm bewusst, wie grausam der Krieg für die Zivilbevölkerung ist. Der Spec-Ops-Spieler soll sich schämen. Und das funktioniert, wie Jochen Dreier selbst erlebt hat.